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LKW-Kartellverstoß – Schadensersatzansprüche gegen MAN, DAF, IVECO, Daimler, Volvo/Renault

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Die EU-Kommision verhängte gegen die Hersteller (siehe Headline) eine Rekordstrafe von 2,93 Milliarden Euro.

Den Käufern eröffnen sich nunmehr Ansprüche auf Schadensersatz.

Wir gehen davon (Prüfung muss natürlich im Einzelfall erfolgen) aus, dass im Durchschnitt Schadensersatzansprüche von 15 % des jeweiligen Kaufpreises berechtigt sind.

Ansprüche kommen dabei in dem relevanten Zeitraum von 1997 bis 2011 in Betracht.

Wichtig!!!

Es droht Verjährung, da die Verjährungsfrist von 10 Jahren gilt, welche zu Gunsten der Käufer während der Untersuchung der Kommission gehemmt war. Nunmehr ist jedoch dringend schnelles Handeln beim LKW-Kartell erforderlich.

Ausgehend von einem durchschnittlichen Kaufpreis von ca. 80.000 Euro bedeutet dies, dass betrogene Käufer je nach Fallgestaltung einen Schadensersatz in Höhe von 12.000,00 Euro verlangen können.

Hierbei sind vor allem Speditionen und Vermieter von LKW durch die Preisabsprachen der Hersteller besonders betroffen.

Unsere Tätigkeit stellt hier regelmäßig auf eine außergerichtliche Lösung ab. Ist eine solche einvernehmliche Lösung nicht erreichbar, käme in Folge eine gerichtliche Auseinandersetzung in Betracht.

Zu Ihren möglichen Ansprüchen beraten wir Sie gern, wobei wir Ihnen zunächst eine kostenlose Erstberatung anbieten.

Was müssen Sie tun: Haben Sie in dem Zeitraum 1997 bis 2011 einen LKW bei den o. g. Herstellern erworben, sollten Sie sich dringend bei uns melden und Unterlagen (Kaufverträge oder Rechnungen) einreichen.

Käufer eines LKW bei dem Hersteller SCANIA könnten ebenfalls betroffen sein. Hier ist die Prüfung der Kommission jedoch noch nicht abgeschlossen.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!


Rechtstipp vom 06.09.2016

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