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Lkw-Kartellverstoß – 15 % vom Kaufpreis als Schadenersatz für Betroffene!

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Bis zuletzt wurde gegen die Lkw-Riesen MAN, Daimler, Volvo/Renault, DAF und Iveco wegen illegaler Preisabsprachen ermittelt! Nun gibt es ein Urteil: knapp 3 Mrd. Euro Geldstrafe, eine Rekordhöhe. Wer aber betroffen ist, kann gegenüber den Herstellern Schadenersatzansprüche geltend machen – und nicht zu knapp! Derzeit schätzt man den Schadenersatz auf 15 % vom Kaufpreis bzw. Bruttolistenpreis!

Der Lkw-Kartellverstoß: ein Überblick für Verbraucher

Betroffen vom Lkw-Kartellverstoß sind mittelschwere und schwere Lkw (ab 6 und 16 Tonnen) der Hersteller MAN, DAF, Daimler, Iveco sowie Volvo/Renault, die innerhalb der Jahre 1997 und 2011 geleast, gemietet oder gekauft wurden! Sie als Leasingnehmer oder auch Käufer haben für den genannten Zeitraum nun Schadenersatzansprüche i.H.v. 15 % des Kauf- bzw. Bruttolistenpreises.

Das Kartell um MAN, Daimler & Co. besteht nun seit knapp 20 Jahren, daher ist der größte Feind für betroffene Speditionen, Transportunternehmen oder Lkw-Fahrer nun die Verjährung. Durch die Ermittlungen seit 2011 wurde die Verjährungsfrist allerdings blockiert, darauf ausruhen können sich Betroffene aber nicht. Die Verjährungsfrist endet am 19. Januar 2017! Das heißt vor allem eines: schnell sein und Verträge fachlich prüfen lassen!

Betroffene aufgepasst! Verfahrenskosten & Prozess-Chancen auf einen Blick

Sie haben sich als Betroffener im Lkw-Kartellskandal wiedererkannt? Dann stellt sich womöglich nun die Frage nach den Verfahrenskosten, die zu erwarten sind. Hier ein Überblick für Sie: Zunächst wollen wir für Sie als mögliche Mandanten eine außergerichtliche Einigung anstreben, das beutetet im ersten Schritt Kontakt zu den Herstellern aufzunehmen und dem Grunde nach Entschädigung zu fordern!

Kann auf diese Weise keine außergerichtliche Lösung in Form einer Einigung erreicht werden, müssen Ansprüche gerichtlich geltend gemacht werden. Dort ist maßgeblich, in welcher Höhe Ihr Schaden tatsächlich durch die Preisabsprachen des Kartells entstanden ist. Wer ein Gerichtsverfahren anstrebt, hat mehrere Möglichkeiten:

  • die Eigenübernahme der Kosten inkl. aller Gutachten und Folgekosten für eine Rechtsverfolgung,
  • die Bündelung von Klagen zur gemeinschaftlichen Rechtsdurchsetzung und damit auch der Teilung der Verfahrenskosten oder
  • den Einsatz von sog. Prozessfinanzierern. Diese werden nur mit ca. 30 % am Gewinn beteiligt, übernehmen aber sowohl die Verfahrens-, als auch Gutachtenskosten für Sie – risikofrei!

Wir bieten im Lkw-Kartell für Betroffene eine kostenlose Erstberatung und prüfen Ihren Vertrag auf Erfolgschancen und Ansprüche gegenüber den Herstellern! Schnell sein, Ihr Recht auf Entschädigung durchsetzen und vom Lkw-Kartellskandal profitieren – dabei helfen wir Ihnen gerne!


Rechtstipp vom 11.08.2016

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