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Lottogewinn und Zugewinnausgleich - BGH XII ZB277/12

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Im Zusammenhang mit einem Scheidungsverfahren können Eheleute auch Zugewinnausgleichsansprüche klären. Bei der Berechnung der Zugewinnausgleichsansprüche ist eine Bilanz zwischen dem Anfangs- und Endvermögen aufzustellen. Stichtag für die Bewertung des Anfangsvermögens ist der Tag der Eheschließung. Stichtag für die Bewertung des Endvermögens ist der Tag, an dem der Scheidungsantrag zugestellt wurde.

Es kommt dabei regelmäßig vor, dass Ehepaare zwar nicht mehr zusammen, mithin getrennt leben, aber keinen Scheidungsantrag stellen. Der Bundesgerichtshof hatte in diesem Zusammenhang darüber zu entscheiden, ob ein Lottogewinn, den ein langjährig getrennt lebender Ehegatte erhalten hat, im Rahmen des Zugewinnausgleichs zu berücksichtigen und auszugleichen ist.

Der Bundesgerichtshof hat klargestellt, dass zwar eine umfassende Abwägung vorzunehmen ist. In dem zu entscheidenden Fall wurde die Einbeziehung des Lottogewinns aufgrund der besonderen Umstände des Falles bejaht.

Ich berate Sie gerne rund um das Thema Zugewinnausgleich.

Ihr Fachanwalt für Familien- und Sozialrecht in Bremen 

Henning Wessels


Rechtstipp vom 12.02.2014
aus der Themenwelt Scheidungsfolgen: Haus, Hund und Co. und dem Rechtsgebiet Familienrecht

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