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Malte Hartwieg: Eigentum des Dima 24-Gründers beschlagnahmt

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07.08.2015: das Handelsblatt berichtet über weitere Entwicklungen im Anlageskandal um den schillernden Gründer des Finanzvertriebes Dima 24. Jetzt erst sei bekanntgeworden, dass die zuständige Münchner Staatsanwaltschaft das Vermögen des gelernten Maurers beschlagnahmt habe. Die Rede ist hier von antiken Münzen, kiloweise Gold, einer hochwertigen Armbanduhr von Breitling sowie Füllfederhaltern. Darüber hinaus sollen Bankkonten sichergestellt sowie mehrere Lebensversicherungen gepfändet worden sein.

Bereits Anfang des Jahres hatten unter anderem auch wir darüber berichtet, dass liechtensteinische Behörden 230 Kilo reines Gold sowie 1,7 Millionen Schweizer Franken beschlagnahmt hatten. Das Handelsblatt beziffert nun den Gesamtumfang der sichergestellten Vermögenswerte auf mindestens 14 Millionen €.

Gegen Hartwieg wird – nach einer Vielzahl gegen ihn vorliegender Strafanzeigen – bereits seit geraumer Zeit ermittelt, die Vorwürfe lauten hier unter anderem auf Kapitalanlagebetrug. Im Feuer stehen sollen nach unterschiedlichen Angaben mindestens 150 oder 200 Millionen €, allein, die gesamten Dimensionen des sich hier möglicherweise anbahnenden neuen großen Anlagebetrugsskandales könnten sich noch erheblich ausweiten. Bereits der von ihm gegründete Finanzvertrieb Dima 24 hatte damit geworben, rund 200.000 Kunden sowie 2,3 Milliarden € Kapitalanlagen zu betreuen respektive zu verwalten.

Beworben wurden die hier vertretenen Kapitalanlagen unter anderem auch mit der Übernahme des sogenannten Agio durch den Finanzvertrieb selber. Seit geraumer Zeit notleidend sind insbesondere die Produkte der Geld- beziehungsweise Emissionshäuser Selfmade Capital, New Capital Invest (NCI), Panthera Asset Management und Euro Grundinvest, wie in einer Vielzahl von Publikationen unter anderem auch durch uns bereits geschildert wurde.

Die auf Wirtschafts-, Kapitalmarkt- und Bankenrecht spezialisierte Kanzlei Wittmann & Schmitt in Kooperation mit Prof. Dr. jur. habil. Jürgen Rath ist laufend mit hunderten von Verfahren auf diesen Gebieten beschäftigt und hat sich hier über viele Jahre hinweg eine außerordentliche Expertise erworben. Insbesondere auch hinsichtlich der nachdrücklichen und effektiven Geltendmachung und Durchsetzung bestehender Ansprüche erzielt die Kanzlei regelmäßig hervorragende Ergebnisse im Sinne der vertretenen Mandantschaft. Wir wiederholen unsere eindringliche Empfehlung an alle betroffenen respektive geschädigten Kapitalanleger, umgehend mit entsprechend erfahrener anwaltlicher Vertretung alle rechtlich möglichen Schritte zur Sicherung getätigter Kapitalanlagen zu prüfen und gegebenenfalls zeitnah zu unternehmen. Im Fokus stehen dürfte hier der zivilrechtlich durchzusetzende Rückgriff auch in das private Eigentum des Herrn Hartwieg und möglicherweise weiterer verantwortlicher Personen. Gerne dürfen Sie uns in dieser Hinsicht kontaktieren, Ansprechpartner innerhalb der Kanzlei auch für eine unverbindliche kurze telefonische Klärung des Sachstandes ist Rechtsanwalt Wolfgang Wittmann.


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