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Markenanmeldung Kosten - Was kostet die Anmeldung und Eintragung einer Marke

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Sie wollen eine Marke anmelden und wissen, welche Gesamtkosten auf Sie zukommen? Diese Frage werde ich nachfolgend beantworten. Sehen Sie hierzu bitte auch das gleichnamige Video.

Dass eine Markenanmeldung Sinn macht, brauchen wir an dieser Stelle nicht weiter zu erörtern. Hierzu habe ich bereits ein eigenständiges Video gemacht (7 Gründe für eine Markenanmeldung) Was uns heute interessiert sind die Kosten bzw. die Investition in eine Markenanmeldung.

Das sind einmal die

  1. Amtsgebühren und zweitens die
  2. Anwaltskosten

Die Amtsgebühren fallen immer an. Die Anwaltsgebühren nur, wenn man sich für einen Anwalt entscheidet, der die Markenanmeldung prüfen und rechtssicher durchführen soll. Was viele Markenanmelder nicht wissen: Der Vorteil der Einschaltung eines Anwalts besteht nicht daran, dass dieser die Marke zur Anmeldung bringt. Das kann nahezu jeder. Der Vorteil besteht vielmehr in der Tatsache, dass der Anwalt haftet für das was er tut. Wer mit seiner eingetragenen Marke fremde Markenrechte verletzt für den wird es nämlich teuer. Man muss also im Vorfeld prüfen, ob fremde Rechte verletzt werden und nicht nur, ob das Markenamt die Marke mglw. einträgt.

Kommen wir also zu den Amtsgebühren. Diese unterscheiden sich je nachdem, ob man sich für eine nationale, EU oder ir-Marke entscheidet.

  1. DPMA Marke: - 290/300 (3 Klassen) + 100 Euro jede weitere Klasse // Anwalt: 450 netto - Gesamtpreis: 740 Euro netto  
  2. EU - Marke: 900/1050 + 150 jede weitere Klasse // 850 netto
  3. IR - Marke: 653 sfr / 903 sfr // 1.250 netto (nationale oder EU-Marke Voraussetzung)

Was macht der Anwalt bei einer Markenanmeldung?

Der Anwalt sorgt nicht nur dafür, dass die Marke eingetragen wird, sondern vor allen Dingen auch dafür, dass der spätere Markeninhaber mit seiner Marke keine fremden Rechte verletzt und selbst abgemahnt werden kann. Der Anwalt sollte das komplette Markenvorhaben intensiv prüfen und sich Zeit nehmen. Der Markenanwalt sollte ermitteln, welchen Schutz der künftige Inhaber der Marke benötigt und welche Klassen besser nicht eingetragen werden sollen und welche eingetragen werden müssen. Zudem sollte der Anwalt bei der Markenfindung behilflich sein, eine Kollisionsprüfung übernehmen sowie auch den kompletten Schriftverkehr mit den Ämtern. Dann steht einer rechtssicheren Markeneintragung nichts mehr im Wege.


Rechtstipp vom 20.08.2015
aus der Themenwelt Marke und dem Rechtsgebiet Markenrecht

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