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Mediation; außergerichtliche Streitbeilegung

Die Mediation ist ein eigenverantwortliches und strukturiertes außergerichtliches Konfliktlösungsverfahren.

Eigenverantwortlich bedeutet, dass die Parteien freiwillig und selbst in eigener Verantwortung dieses Verfahren zu ihrer Konfliktlösung auswählen.

Der Mediator steht für die beteiligten Parteien allparteiisch neutral unterstützend für die individuell zu findende Konfliktlösung zur Verfügung.

Strukturiert ist das Verfahren, da es in verschiedene Phasen aufgeteilt ist.

Nachdem die Parteien ihre Konfliktthemen, über welche sie zu sprechen beabsichtigen, mitgeteilt haben, werden die jeweiligen hinter den Themen stehenden Interessen und Bedürfnisse der Parteien gemeinsam geklärt. Sobald im Rahmen der Interessenklärung dann gegenseitiges Verständnis stattgefunden hat, sind die Parteien in der Lage, eine individuelle Konfliktlösung herauszuarbeiten. In der Regel mündet diese Konfliktlösungsphase in eine für die Parteien jeweils akzeptable Vereinbarung.

Das Mediationsverfahren bietet sich daher für diejenigen Parteien an, die daran interessiert sind, in einem außergerichtlichen strukturierten Verfahren eine individuelle Lösung ihres Konfliktes herbeizuführen, welches sowohl zeitliche als auch finanzielle Ressourcen spart und eine dauerhaft zufriedenstellende Beendigung des Konfliktes zur Folge hat.


Rechtstipp vom 07.04.2016
aus der Themenwelt Mediation und dem Rechtsgebiet Mediation

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