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Mediation finanziert über die Rechtsschutzversicherungen

Rechtstipp vom 22.11.2010
Rechtstipp vom 22.11.2010

Zunehmend mehr Rechtsschutzversicherungen finanzieren im Falle eines Konflikts die Mediation als Möglichkeit zur aussergerichtlichen Streitbeilegung. Spätestens mit der beabsichtigten Einführung des Mediationsgesetzes in Deutschland - angekündigt für Mai 2011 - wird die Nachfrage nach Mediation als Mittel zur aussergerichtlichen Konfliktlösung steigen.

Die meisten Rechtsschutzversicherungen haben diese Konfliktlösungsmethode nunmehr mit in ihr Leistungsportfolio mit aufgenommen. Um von dieser Leistung im Konfliktfall profitieren zu können, empfehlen wir Ihnen schon jetzt die Kontaktaufnahme mit Ihrer Rechtsschutzversicherung. Ggf ist es nötig Ihren Vertrag entsprechend anzupassen.

Die Mediation eignet sich insbesondere zur Konfliktlösung in Fällen, in denen die Konfliktparteien in einer menschlichen Beziehung zueinander stehen, dies können Beziehungspartner ebensogut wie Geschäftspartner, Gesellschafter einer Firma, Arbeitnehmer - Arbeitgeber, Mieter - Vermieter, Kunde - Lieferant oder etwa Mitglieder einer Erbengemeinschaft, eines Vereins oder einer politischen Partei sein. Ziel der Mediation ist es immer eine interessengerechte Lösung zu finden die den Interessen beider Parteien Rechnung trägt. Sinnloses beharren auf Rechtspositionen wird vermieden, vielmehr geht es um das was der Einzelne als gerecht empfindet und oft kommt es hier zu Ergebnissen, die die Rechtsordnung in Ihren Paragrafen unberücksichtigt lässt.

Oft ist es das Bedürfnis nach Respekt und Anerkennung der eigenen Sichtweise eines Konfliktthemas oder Anerkennung der eigenen Leistung. Oft fühlt man sich einfach ungerecht behandelt, weil man sich in seinem eigenen Rechtsempfinden gestört fühlt. Und da sich dieses Rechtsempfinden nicht immer in den Paragrafen widerspiegelt wird das Gesetz so lange gebogen bis es passend erscheint - nur leider endet das ganze dann oft mit einem „ungerechten" Richterspruch, der dieses Biegen der Gesetze eben nicht nachvollziehen mag. Nicht umsonst fühlt sich meist wenigstens einer der Beteiligten des Gerichtsprozesses als Verlierer nach Verkündung des Urteils. Und das liegt so blöd es klingt in der Natur der Sache - der Richter entscheidet zu Gunsten einer Streitpartei - das heißt im Umkehrschluss auch - das wenigstens einer der Parteien einen Prozess führt im Wissen dass einer der Beiden verlieren wird - nur woher kommt jetzt die Hoffnung, dass man nicht auf der Verliererseite steht???

Wenn Sie auf eine gerechte - wenigstens interessengerechte Lösung hoffen, dann lassen Sie sich doch mal über die Methode und den Wirkungsradius der Mediation informieren.

Bei Fragen - fragen

Max Jelinek

Rechtsanwalt & Mediator

08075 9140608


Rechtstipps aus den Rechtsgebieten Mediation, Schiedsgerichtsbarkeit

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