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Mietrecht und Pfennigabsätze

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Damenschuhe mit Pfennigabsätzen können bei Männern oft erotische Phantasien auslösen, sind in den Augen von Vermietern aber häufig Objekte des Hasses.

High Heels  können beim Betreten des Hauses oder der Wohnung erhebliche Spuren hinterlassen. Es stellt sich der Frage ober der Vermieter dies als vertragsüblichen Gebrauch der Mietsache hinnehmen muss.

Im Zweifel muss der Vermieter es hinnehmen, dass beim Gebrauch von Pfennigabsätzen im Fußbodenbelag der Wohnung leichte Druckspuren zurückbleiben. Der Mieter einer Wohnung mit Weichholzfußboden ist allerdings im Rahmen seiner Obhutspflicht gehalten entweder zu verhindern, dass Pfennigabsätze in der Wohnung getragen werden oder er muss Schäden durch Teppiche und ähnliche Beläge von vorneherein ausschließen.

Im Rahmen eines gewerblichen Mietverhältnisses gehört das Tragen von Absätzen hingegen stets zum vertragsgemäßen Gebrauch.

Quelle: Schmidt-Futterer, Kommentar zum Mietrecht, § 535 BGB, Rd. 440

Rechtsanwalt Dr. jur. Weidenthaler 


Rechtstipp vom 05.02.2013
aus dem Rechtsgebiet Mietrecht & Wohnungseigentumsrecht

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