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MPC Renditefonds: Verluste sind gegeben und Verjährung droht

Rechtstipp vom 04.11.2013
(14)
Rechtstipp vom 04.11.2013
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Ca. 15 Renditefonds wurden seit dem Jahre 2001 von MPC aufgelegt.

Bei allen Fonds ist mit Verlusten zu rechnen. Dass Verluste eingetreten sind steht sogar fest. Hierzu gibt es eine ganze Anzahl von Gründen. Konkret haben Banken z. B. sogar auf die Verwertung von Policen bestanden. Dies aufgrund eines Verwertungsrechts bestehender Darlehensverträge.

Es handelt sich um geschlossene Beteiligungen, konkret um Beteiligungen in geschlossene Lebensversicherungsfonds. Investiert wurden insbesondere in bereits bestehende deutsche und britische Lebensversicherungen.

MPC ist seit ca. Mitte der 90 Jahre auf dem Markt. Der Vertrieb und die Empfehlung der Fonds erfolgten vor allem über Banken. Oftmals erfolgte die Beratung und Empfehlung unter anderem dahingehend, dass die Anlage gut oder auch sicher sei.

Anleger von geschlossenen Lebensversicherungsfonds wie der MPC Rendite-Fonds Leben Plus, der MPC Rendite-Fonds Britische Leben Plus und der MPC Rendite-Fonds Leben Plus Spezial können fehlerhaft beraten worden sein. Dies betrifft z. B. die einzelnen Risiken wie die hohe Fremdkapitalquote bis hin zum vorhandenen Totalverlustrisiko. Weiter die Nichtaufklärung zu den Kickbacks bzw. Rückvergütungen, Nichtaufklärung zur Haftung eines Kommanditisten und andere.

Die Kapitalanlagen wurden seit dem Jahr 2002 angeboten. Nach Ablauf von vollen 10 Jahren muss mit der endgültigen Verjährung der Ansprüche gerechnet werden (wurde z. B. die Kapitalanlage 2003 empfohlen so verjähren Ansprüche aufgrund einer Falschberatung im Jahre 2003 zum 31.12.13).

Der Verfasser war bei Beteiligungen in solche geschlossene Fonds erfolgreich und erreichte für Mandanten Rückabwicklungen. Maßgebend ist jedoch immer die im Einzelfall stattgefundene Aufklärung und Beratung und die damit verbundene Beweissituation. Eine individuelle Auswertung ist deshalb immer Voraussetzung, um die Erfolgsaussichten klar beurteilen zu können. Für eine solche Auswertung kann der Anleger sich an einen in diesem Gebiet tätigen und versierten Rechtsanwalt wenden.

Rechtsanwalt Peter Ganz-Kolb

Rechtsanwalt Ganz-Kolb ist Inhaber der Kanzlei Ganz-Kolb

Augustaanlage 26

68165 Mannheim

Telefon: 0621 178 69 22

Fax: 0621 432 74 01

E-Mail: info@ganz-kolb.de

Schwerpunktmäßig ist RA Ganz-Kolb auf dem Gebiet des Kapitalanlagerechts, des Bankrechts und des Anlegerschutzes tätig. Durch fachspezifische Tätigkeiten bei Banken etc. (z. B. 7-jährige Tätigkeit bei einem großen Discount-Broker/Wertpapierbank) sind auch umfangreiche und praktische Produktkenntnisse, Kenntnisse der Vertriebsabläufe etc. vorhanden. Dies beginnt bei einer atypisch stillen Beteiligung und endet bei den Zertifikaten.


aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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