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MS Vega Venus: Schadensersatz? Verjährung zum 31.12.2018?

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Kostenlose Erstberatung

Bekanntlich hatte die Fondsgesellschaft MS Vega Venus Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG im Sommer 2015 völlig überraschend Insolvenz angemeldet. Dies führte auf der Seite der Anleger zu einem fast vollständigen Verlust der Einlage.

Vor allem Kreditinstitute – wie Volksbanken, aber auch freie Anlageberater – haben diese Beteiligungen an mehrheitlich unerfahrene Kleinanleger vermittelt, die insoweit über keinerlei Kenntnisse der unternehmerischen Risiken und produktspezifischen Besonderheiten besaßen und insofern auch keine zutreffende Kenntnis davon, dass hier Provisionen und Rückvergütungen geflossen sind. 

Rechtsanwalt Eser erhält noch im Jahr 2018 zahlreiche Fragen geschädigter Anleger nach möglichen Handlungsmöglichkeiten, vor allem, ob tatsächlich einer 100 prozentiger Schadenersatz noch möglich ist. 

Dies kann Herr Rechtsanwalt Eser dem Grunde nach durchaus bejahen, da hier insoweit mittlerweile eine sehr anlegerfreundliche Rechtsprechung besteht.

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes reicht ein einzelner Aufklärungs- und Beratungsfehler (auch Prospektfehler) aus, um einen Schadensersatzanspruch erhalten. 

Im Bereich der Vermittlung von unternehmerischen Beteiligungen existieren mittlerweile zahlreiche Urteile gegen Berater und Banken sowie auch gegenüber Prospektverantwortlichen (Gründungsgesellschafter und Mittelverwendungskontrolleure) wegen Falschberatung. 

Allerdings ist hier das Problem der Verjährung, die wohl zum 31.12.2018 eintritt. Insoweit gilt nicht die zehnjährige Höchstverjährungsfrist, sondern die kenntnisabhängige dreijährige Regelverjährungsfrist; diese beginnt immer am 31. Dezember und endet folgerichtig immer am 31.12. 

Nachdem nämlich schon im Jahre 2015 die Insolvenz der Beteiligungsgesellschaft publik wurde, würden danach sämtliche Schadensersatzansprüche zum 31.12.2018 verjähren.

Die Anleger, die sich hier wehren wollen, müssen sich daher beeilen.

Herr Eser empfiehlt eine Kontaktaufnahme mit einem auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Fachanwalt.

Falsch beratene Anleger sind also nicht schutzlos und können noch innerhalb der Verjährungsfrist Schadensersatzansprüche z. B. gegen die beratenden Banken über Vermittler Gründungsgesellschafter geltend machen.

Der Anleger wird dann so gestellt, als hätte er den Fonds nicht gezeichnet.

Rückabwicklung möglich!

Für eine unverbindliche und kostenfreie Ersteinschätzung kann der Kontakt mit der Kanzlei aufgenommen oder der Fragebogen der Kanzlei auf der Homepage verwendet werden. Wir koordinieren sodann die weiteren Maßnahmen.

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser betreut persönlich die vorgelegten Fälle und vertritt seit nunmehr fast 15 Jahren bundesweit Anleger wegen fehlerhafter Aufklärung, Beratung und Prospekthaftung. Im Studiengang Finanzdienstleistungen ist er auch nebenberuflich als Lehrbeauftragter bei der Dualen Hochschule Baden-Württemberg tätig.


Rechtstipp vom 14.03.2018
aus der Themenwelt Finanzen und Versicherung und dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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