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Neuer Mietspiegel für München

Der Sozialausschuss des Stadtrates der Landeshauptstadt München hat in seiner Sitzung vom 09.03.2017 einen neuen Mietspiegel für München beschlossen. Der neue Mietspiegel wurde vom Münchner Stadtrat wenige Tage später am 15.03.2017 als qualifiziert i.S.d. § 558d BGB anerkannt.

Der Mietspiegel einer Gemeinde hat den Zweck, nach objektiven und neutralen Kriterien festzustellen, wie hoch der Preis für eine bestimmte Mietwohnung in einer Gemeinde ist. Von der Existenz eines Mietspiegels profitieren sowohl Mieter, als auch Vermieter. Für den Vermieter etwa bietet der Mietspiegel eine Orientierungshilfe, wenn er bei der Neuvermietung einer Wohnung wissen möchte, welche Miethöhe angemessen ist. Auch bei Mieterhöhungen bis zu ortsüblichen Vergleichsmiete (§§ 558 ff BGB) kann der Mietspiegel vom Vermieter zur Begründung herangezogen werden (§§ 558 Abs. 2, Nr. 1, 558c, 558d BGB). Für Mieter kann ein Mietspiegel etwa nützlich sein, wenn er etwa prüfen möchte, ob der Mietzins, die er für seine Mietwohnung bezahlt, angemessen ist oder nicht.

Der Mietspiegel der Landeshauptstadtwird von den Münchner Gerichten anerkannt.

Das Berechnungsprogramm kann unter

https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Sozialreferat/Wohnungsamt/Mietspiegel.html

eingesehen werden. Dort kann jeder für die von ihm angemietete bzw. vermietete Wohnung prüfen, ob die Miete, die er zahlt bzw. erhält, angemessen ist oder nicht.

Die meisten großen Städte und Gemeinden in Deutschland (etwa Berlin, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Frankfurt am Main usw.) haben einen Mietspiegel, der für Interessierte öffentlich zugängig ist.

Ein Blick in den Mietspiegel der eigenen Gemeinde kann somit sehr interessant sein – sowohl für Mieter, als auch für Vermieter.

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            Rechtsanwalt Michael Dligatch Rechtsanwalt Michael Dligatch

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