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Nur Bares ist Wahres

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Heutzutage ist es schick, seine sechs Bioeier mit der EC-Karte zu bezahlen. Die Plastikkärtchen werden überall eingesetzt. Man bezahlt im Restaurant, an der Tankstelle, im Supermarkt und in der Diskothek. Manchmal geht's aber nicht ohne Bares. Dann gehen wir nicht zur Bank, sondern an einen Geldautomaten. Auch die stehen überall, im Einkaufscenter, im Baumarkt, in der Fußgängerzone, auf Bahnhöfen und andere öffentlichen Plätzen.

In den meisten Fällen müssen wir unsere PIN eingeben und es gibt mittlerweile genügend ausgewiefte Techniken, die Kreditkarten und die PIN-Nr. auszuspionieren. Auch übers Internet und durch falsche E-Mails werden Konten- und Kundendaten abgefragt. „Und was aussieht wie offiziell von der Bank, wird ja wohl auch offiziell von der Bank sein", dachte mal jemand und gab zehn seiner TAN-Nummern quasi als Zugabe elektronisch preis.

Der Bundesgerichtshof hat in den letzten Jahren schon häufiger über Verantwortlichkeiten, Haftungsfragen und Schadensersatz entschieden, wenn es um die missbräuchliche Nutzung von „Plastikgeld" ging. Denn die Banken versuchen natürlich, sich durch Allgemeine Geschäftsbedingungen aus der Schusslinie zu bringen. Aber die Verteilung der Verantwortlichkeit ist relativ einfach. Jeder ist für seinen Bereich verantwortlich. Also muss die Bank dafür sorgen, dass an ihren Geräten keine Kundendaten ausgespäht werden und der Karteninhaber und Kunde muss natürlich auf seine Karte und seine PIN und seine TAN-Nummern aufpassen. Verliert er seine Karte, muss er das sofort melden. Hat er im gleichen Portemonnaie auch einen Zettel mit seiner PIN, handelt er fahrlässig und wer auf eine falsche E-Mail reinfällt und nicht nur seine Daten, sondern auch seine TAN-Nummer verschickt, der ist natürlich selber schuld.

Infos:
Anwaltskanzlei Dr. Zacharias
Volmerstraße 5, 12489 Berlin-Adlershof
Tel.: 6392-4567


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