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OneCoin: nächster Schlag gegen Kryptowährung – BaFin verbietet OneCoin Ltd Dubai Geschäftstätigkeit

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Weitere Untersagungsverfügung der BaFin vom 18.04.2017

Wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vermeldet, wurde mit Bescheid vom 18.04.2017 nun auch der OneCoin Ltd in Dubai die Geschäftstätigkeit in Deutschland untersagt.

Dieses Verbot betrifft jedenfalls die Anbahnung, Abwicklung und den Abschluss der im Zusammenspiel mit der IMS betriebenen Finanztransfergeschäfte. Bereits mit Bescheid vom 05.04.2017 waren der IMS International Marketing Services GmbH aus Greven bei Münster ihre unerlaubt betriebenen Geschäfte untersagt worden. Zusammenhängend mit dieser Maßnahme waren im Vorfeld bereits Mitte Februar Kontensperren gegen das Unternehmen verhängt sowie Gelder in Millionenhöhe eingefroren worden.

Sach- und Rechtslage weiter unklar

Nach den bislang vorliegenden Informationen und den zwischenzeitlich auch im Ausland ausgebrachten Maßnahmen anderer Aufsichtsbehörden ist die Situation und die weitere Entwicklung für die Anleger bei Onecoin unklar. 

Millionensummen ins Ausland verbracht

Wie die Bundesanstalt in ihren, die weiteren Verfügungen begründenden Ausführungen feststellt, wurden ganz offensichtlich Anlegergelder in dreistelliger Millionenhöhe über ein mit der IMS sowie OneCoin Ltd Dubai verbundenes Unternehmensnetzwerk aus Deutschland heraus in andere Länder verbracht. 

Die BaFin weist erneut darauf hin, dass aus der Bundesanstalt heraus keinerlei Aussagen zur zivilrechtlichen Wirksamkeit der hier abgeschlossenen Verträge gemacht werden können. Darüber hinaus sind die angeordneten Maßnahmen zum Zeitpunkt des Erlasses nicht bestandskräftig.

Zwischenzeitlich gab es weitere Maßnahmen der BaFin sowie ähnliche Maßnahmen anderer Finanzaufsichtsbehörden im Ausland. Weitere Berichterstattungen sowie unsere konkreten Informationen finden Sie zu OneCoin auch unter unseren weiteren Rechtstipps.

Über Adwus Rechtsanwälte

Adwus Rechtsanwälte in Kooperation mit Prof. Dr. jur. habil. Jürgen Rath wurden im Jahr 2003 als Kanzlei Wittmann & Schmitt Rechtsanwälte gegründet und im Rahmen der Expansion im Jahr 2015 in Adwus Rechtsanwälte umfirmiert.

Die Schwerpunkte der anwaltlichen Tätigkeit der seit 2003 bestehenden Kanzlei liegen in den Bereichen des Wirtschaftsrechts, insbesondere des Bank- und Kapitalmarktrechts. Adwus Rechtsanwälte führen auf diesen Gebieten ständig mehrere hundert Verfahren. Hierbei vertritt die Kanzlei sowohl Anleger als auch Emittenten von Kapitalanlagen.

Aufgrund der umfangreichen und langjährigen Erfahrung auf diesen Tätigkeitsfeldern verfügen Adwus Rechtsanwälte über qualifizierte Sachkenntnisse und die technischen Ressourcen, sogenannte Massen- oder Sammelverfahren zu führen. Weitergehende Informationen zu allen aktuellen Fällen finden Sie auf unserer Internetpräsenz unter „Rechtsgebiete“ – „Bank- und Kapitalmarktrecht“.

Wir stehen mit unserem bundesweit tätigen Unternehmen für ausgewiesene fachliche Kompetenz und langjährig erworbene Expertise und setzen uns mit Erfahrung und Leidenschaft dafür ein, Ihre Interessen und Rechte bestmöglich zu vertreten.

Adwus Rechtsanwälte sind auch am Wochenende und an Feiertagen für Sie erreichbar und stehen für faire und transparente Kosten.


Rechtstipp vom 20.04.2017
Aktualisiert am 08.05.2017

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