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PayPal-Zahlungen für illegales Online-Glücksspiel

Rechtstipp vom 17.09.2018
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Rechtstipp vom 17.09.2018
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Die Online-Zahlung mittels PayPal ist in Deutschland ebenso beliebt wie weit verbreitet. Sie ist mittlerweile bei fast allen Online-Shops möglich. Dabei geht PayPal in der Regel in Vorkasse und überweist den Kaufpreis in E-Geld an den Händler. Anschließend wird der dem Kaufpreis entsprechende Zahlbetrag vom Girokonto des Verbrauchers im Rahmen des SEPA-Lastschriftverfahrens abgebucht.

Leider bietet PayPal die Online-Zahlung entgegen dem gesetzlichen Verbot auch für das illegale Online-Glücksspiel an. Hat der Spieler in Unkenntnis der Illegalität mittels PayPal bezahlt, steht ihm allerdings die Möglichkeit zu, die PayPal-Lastschriften zu stornieren. Innerhalb von 8 Wochen ab Belastungsbuchung ist die Erstattung des Betrags gemäß § 675x Abs. 4 BGB ohne Angabe von Gründen möglich.

Das führt dazu, dass PayPal gegen den Verbraucher eine offene Forderung hat. Bisher wollte PayPal diese Forderungen gerichtlich nicht durchsetzen, da diese im Zusammenhang mit illegalem Online-Glücksspiel stehen.

Wenn PayPal die Forderungen einklagt

Inzwischen lässt PayPal aber vermehrt über Inkassounternehmen gerichtliche Mahnverfahren einleiten. Dabei handelt es sich primär um Verbraucher, die sich nicht rechtzeitig um eine professionelle Forderungsabwehr durch Rechtsanwälte gekümmert haben, sondern die Aufforderungen der Inkassounternehmen ignoriert haben.

Wer in solchen Fällen nicht entsprechend reagiert, riskiert unter Umständen die Forderungsabwehr unmöglich zu machen. Die Folge: Das zurückgeholte Geld muss PayPal erstattet werden, auch wenn PayPal dieses Geld von Rechts wegen nicht zusteht.

Ein Thema, das die Medien beschäftigt

Derzeit schlägt dieses Thema in den Medien Wellen. Guido Lenné, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, wird in diversen Artikeln dazu zitiert. In der ARD-Sendung plusminus erklärt er, wie Verbraucher sich wehren können. Den Beitrag finden Sie auf dem verlinkten YouTube-Kanal der Anwaltskanzlei Lenné.

Die Kanzlei konnte für ihre Klienten bisher alle Forderungen von PayPal im Zusammenhang mit illegalem Online-Glücksspiel erfolgreich abwehren, unabhängig von der Höhe der Forderung, seien es 500 € oder 40.000 €.

Wenn auch Sie betroffen sind, unterstützt die Anwaltskanzlei Lenné Sie gerne dabei, die sittenwidrige Forderung von PayPal unmittelbar nach Rückbuchung erfolgreich abzuwehren, um unnötige Inkasso- und Gerichtskosten zu vermeiden. Nutzen Sie das kostenlose Erstgespräch, um die Einzelheiten Ihres Falls sowie die beste Vorgehensweise zu besprechen.


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