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P&R Container-Insolvenz – das können Investoren aktuell tun

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In dieser Woche überschlagen sich die Medienberichte der P&R Container und sorgen bei den Investoren für schlaflose Nächte.

Anfang Mai nahm laut Presseberichten die Staatsanwaltschaft München I Vorermittlungen im Zusammenhang mit der Insolvenz von P&R auf. Dies gibt zwar den Spekulationen um ein mögliches Schneeballsystem neue Nahrung, sagt aber noch nichts über das tatsächliche Ergebnis der Vorermittlungen aus. Bei einer Insolvenz, bei der es um ein Anlagevolumen von rund 3,5 Milliarden Euro geht, ist die Einleitung von Vorermittlungen durch die Staatsanwaltschaft nicht ungewöhnlich.

Doch auch bezüglich der Zahl der vorhandenen Container und deren Verbleib wurde in den letzten Tagen viel berichtet:

So heißt es im Manager Magazin und dem Handelsblatt, dass P&R mehr Container an Investoren veräußert hat als das Unternehmen überhaupt besaß. Von doppelten Eigentumszertifikaten, Phantom-Containern und Gebrauchtcontainern, die den Investoren als Neucontainer verkauft wurden, ist die Rede. 90 % der Anleger haben sich keine Zertifikate ausstellen lassen und werden vorrausichtlich nie erfahren, ob sie tatsächlich Container besitzen oder welche diese sind. Das Handelsblatt schrieb am vergangenen Sonntag, „bei P&R hat über Jahre das blanke Chaos geherrscht“.

Die Frage, ob die Anleger überhaupt Eigentümer der Container sind, wird sich im Laufe der Zeit herausstellen. Die vorläufigen Insolvenzverwalter der Münchner Kanzlei Jaffé sind derzeit in der Bestandsaufnahme der P&R Gesellschaften und werden in Kürze eine Pressemitteilung veröffentlichen und Investoren über aktuelle Erkenntnisse informieren.

„Trotz des Skandals um P&R rate ich den Anlegern, Ruhe zu bewahren, sagt Kanzleiinhaber und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Helge Petersen. „Wir prüfen derzeit viele Fälle rund um die P&R-Insolvenz und konnten auch einigen der Investoren Sofortlösungen anbieten. Anleger, mit denen vorab ein Beratungsgespräch geführt wurde, haben sehr gute Chancen, Schadenersatz zu bekommen.  Daher sollten diese so schnell wie möglich einen Anwalt aufsuchen.  Für die meisten gilt es jedoch abzuwarten, da momentan viele Sachverhalte unklar sind. Erst, wenn das Hauptverfahren der Insolvenz eingeleitet wird, können wir klare Vorgaben und Lösungsschritte anbieten.“

Täglich erreichen uns Anrufe, E-Mails und Briefe von Investoren, die uns um Rat fragen. Wir bieten hier einen kostenfreien Service, innerhalb dessen wir Ihren konkreten Fall prüfen und die aktuellen Möglichkeiten aufzeigen. Zudem informieren wir Sie regelmäßig über die für Sie wichtigen Meldungen.

Wenn Sie P&R-Anleger sind und kurzfristig Antworten auf Ihre persönlichen Fragen haben wollen, melden Sie sich unverbindlich für unsere P&R-Telefonkonferenz an, für die wir aktuell zwei Termine haben:

Die Telefonkonferenz findet an folgenden Tagen statt:

Dienstag, 22. Mai 2018 um 18 Uhr

Dienstag, 05. Juni 2018 um 18 Uhr

Die Teilnahme an der Telefonkonferenz ist so einfach wie ein gewöhnliches Telefonat und für Sie kostenfrei. Es fallen lediglich die normalen Telefongebühren Ihres Anbieters an.

Für die Einwahldaten rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail.

Soforthilfe für P&R-Anleger: https://www.kapitalmarktrecht-kanzlei-petersen.de/pr-container-schutz-vor-verlust/.

Focus Money Online, 13.05.2018, „51.000 Anleger, 3,5 Milliarden Euro – Größter Anlegerskandal Deutschlands: Das raten Anwälte den Container-Geschädigten von P&R“:

https://www.focus.de/finanzen/geldanlage/51-000-anleger-3-5-milliarden-euro-groesster-anlegerskandal-deutschlands-das-raten-anwaelte-den-container-geschaedigten-von-p-r_id_8906630.html.


Rechtstipp vom 17.05.2018
aus der Themenwelt Unternehmensinsolvenz und den Rechtsgebieten Bankrecht & Kapitalmarktrecht, Insolvenzrecht

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