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P&R Container-Insolvenz: Ein Insolvenzplan wird wohl erforderlich sein

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Insolvenzanträge wurden gestellt für die P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, Az.: 1542 IN 726/18, die P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, Az.: 1542 IN 727/18 und die P&R Container Leasing GmbH, Az.: 1542 IN 728/18, alle Amtsgericht München.

Die Bestimmung eines umfassenden Konzeptes muss sich von verengten Standpunkten lösen und die vollständige Lösung aller Interessen anstreben, wobei das Trennende zurückgestellt und das Einende betont werden sollte. 

Die komplexen Aufgaben können ohne einen Insolvenzplan nicht gemeistert werden. 

Der Insolvenzverwalter will nach eigenen Angaben alle Gläubiger anschreiben wegen der Forderungsanmeldung. Auf das Anschreiben des Insolvenzverwalters sollte gewartet werden. 

Die Sache bei der P&R-Gruppe könnte ähnlich laufen wie bei der Magellan-Insolvenz. Bei der Magellan-Insolvenz sind bereits 40 % an die Container-Eigentümer vom Hamburger Insolvenzverwalter ausgezahlt worden. Weil dort der Insolvenzverwalter viele Forderungen bestritten hat, kommt es bei der Magellan-Insolvenz aber darauf an, wie die restlichen Ansprüche innerhalb des Insolvenzverfahrens realisiert werden. Bei günstigen Winden sollte dort eine Quote von 100 % angestrebt werden.


Rechtstipp vom 21.03.2018
Aktualisiert am 26.03.2018
aus der Themenwelt Gerichtsprozess und Instanzenzug und dem Rechtsgebiet Insolvenzrecht

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