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Pranks (Streiche) – YouTube ist voll davon! Doch ist das alles mit Recht und Gesetz vereinbar?

Derzeit sind sie in aller Munde. Sogenannte Pranks. Es gibt den „Killing-your-best-friend-Prank“ oder auch den „Clown-Prank“. Auf der YouTube-Plattform erscheinen täglich etliche neue mehr oder weniger professionelle Videos, bei denen anderen Personen Streiche gespielt werden.

Es stellt sich nun die Frage, wie diese Videos rechtlich einzuordnen sind beziehungsweise ob sie sich immer an Recht und Gesetz halten. Denn oftmals werden gerade die Grenzen des Strafrechts deutlich überschritten. 

1. Strafrecht

Da es bei den meisten Pranks darum geht, möglichst viel Aufmerksamkeit und somit Klicks bei YouTube zu erzielen, werden oftmals große Menschenaufläufe provoziert, die dann wiederum die Polizei auf den Plan rufen. Auch die Polizei selbst ist oft genug Opfer dieser „Streiche“. Dabei werden verschiedenste Straftaten verwirklicht. Regelmäßig begehen die YouTuber Straftaten wie Beleidigungen, Bedrohungen und die Erregung öffentlichen Ärgernisses. Auch das Vortäuschen von Straftaten und die falsche Verdächtigung kommen nicht selten vor. 

In England sind sogar zwei kreative YouTuber inhaftiert worden, nachdem diese einen Juwelenraub inszeniert und zahlreiche Menschen in Angst und Schrecken versetzt haben. 

2. Zivilrecht

Viele YouTuber wissen auch nicht, dass deren Opfer oder auch andere Menschen, welche in den Videos vorkommen, immer auch ein Recht am eigenen Bild haben. Ohne deren ausdrückliche Zustimmung dürfen Videos nicht veröffentlicht werden.

Zwar ist auch eine mündliche Zustimmung ausreichend, jedoch meist wenig beweissicher. Es empfiehlt sich daher, immer eine schriftliche Einwilligung/Zustimmung der beteiligten Personen einzuholen. 

Denkbar ist auch, dass Personen derart erschreckt werden, dass sie sich verletzen und die YouTuber sich somit Schadensersatz- oder Schmerzensgeldansprüchen der Opfer ausgesetzt sehen. 

Es heißt also, sich gut zu überlegen, welche Streiche man spielt und was man besser sein lässt. 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage oder auch in unserem Video. 

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