Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Privatinsolvenz in England - in Deutschland anerkannte Restschuldbefreiung bereits nach 12-18 Monaten möglich

(14)

Privatinsolvenz nach EU-Recht in England auch für Selbstständige, GmbH-Geschäftsführer, Freiberufler wie Ärzte/Zahnärzte, Anwälte, Architekten usw.:

Für die Bürger in der EU eröffnen sich durch das Europäische Recht noch weitere Möglichkeiten der Restschuldbefreiung. Ein Privatinsolvenzverfahren ist nämlich auch in einem anderen EU-Mitgliedsstaat möglich und dann auch in Deutschland anerkannt.

Im Vergleich zu Deutschland sind in vielen anderen europäischen Ländern die Verfahrenszeiten bis zur Erreichung der Restschuldbefreiung wesentlich kürzer, so auch in England, Spanien und Frankreich. In England z. B. dauert ein Insolvenzverfahren gerade mal regulär 12 Monate.

Spricht ein Gericht in einem EU-Mitgliedsstaat eine Restschuldbefreiung aus, gilt diese in der gesamten EU und somit auch in Deutschland. Voraussetzung dafür ist, dass der Lebensmittelpunkt des Schuldners, der ein Privatinsolvenzverfahren beantragt, in dem jeweiligen Land liegt, indem er das Insolvenzverfahren durchführen möchte. Dies gilt auch für Insolvenzverfahren in England (Restschuldbefreiung in England nach EU-Recht).

Ein Insolvenzverfahren mit einer Restschuldbefreiung durch ein englisches Gericht ermöglicht die Entschuldung innerhalb von ca. 12-18 Monaten (12 Monate Verfahrenszeit plus 6 Monate Vorlauf für die Gründung des Lebensmittelpunktes). Das bedeutet für den Schuldner fünf Jahre Zeitersparnis im Vergleich zum deutschen Insolvenzverfahren.

Doch auch aus weiteren Gründen kann eine EU-Insolvenz für Unternehmer, Ärzte/Zahnärzte, Juristen, Wirtschaftsprüfer, Architekten und sonstige Selbstständige u. Freiberufler äußerst vorteilhaft sein.

Die Vorteile einer eines Privatinsolvenzverfahrens in England nach EU-Recht:

  •    Anerkannte Restschuldbefreiung in England nach regulär 12-18 Monaten
  •    Die Restschuldbefreiungsphase beginnt schon mit der Verfahrenseröffnung
  •    Schnellerer Beginn, da kein außergerichtlicher Vergleichsversuch mit den Gläubigern notwendig ist
  •    Keine starren Pfändungsfreigrenzen, sondern individuelle Berechnung aufgrund der persönlichen Situation
  •    Neues Bankkonto in England
  •    Krankenversicherungsschutz in England und Rest der EU
  •    Schutz vor Zugriffen von deutschen Gerichtsvollziehern, Finanzamt und Gläubigern (und damit auch psychische Entlastung)
  •    Sehr gute Möglichkeit zum realistischen Neustart gerade für Unternehmer, Ärzte/Zahnärzte, Juristen, Wirtschaftsprüfer, Architekten und sonstige Selbstständige u. Freiberufler
  •    Vorteile für Kinder, da sie Englisch wie eine zweite Muttersprache erlernen und somit sprachliche und kulturelle Qualitäten für ihre (berufliche) Zukunft erhalten
  •    Keine Versagung der Restschuldbefreiung möglich
  •    Gesellschaftliche Anerkennung der Insolvenz als Chance und Neustart statt als Schande
  •    Interessen des Schuldners werden berücksichtigt
  •    Niedrige Verfahrenskosten, da der Insolvenzverwalter eine Behörde ist

Auf dem Gebiet der EUInsVO in Verbindung mit Insolvency Act verfüge ich über entsprechende Fachkenntnisse und werde Ihnen bei allen, sich aus der EU-Insolvenz in England ergebenden Rechtsfragen kompetent zur Seite stehen. Darüber hinaus steht Ihnen als unser Mandant in England ein kompetentes Netzwerk auf Wunsch mit einem deutschen Anwalt während der gesamten Verfahrenszeit zur Seite.

Falls Sie Wert legen, auf eine schnelle und unkomplizierte Entschuldung, entscheiden Sie sich für ein Insolvenzverfahren nach EU-Recht in England. Rufen Sie mich an, damit wir entsprechende Lösungswege besprechen können. Mehr dazu finden Sie unter www.eu-insolvenz.com.


Rechtstipp vom 19.11.2014
aus der Themenwelt Privatinsolvenz und den Rechtsgebieten Insolvenzrecht, Internationales Recht | Englisches Recht

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema