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Probleme bei Mittelstandsanleihen

aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

Weil die Banken die Kreditvergabe nach der Finanzkrise von 2007 zunächst nur zögerlich wieder aufgenommen haben, haben mittelgroße Unternehmen direkt bei Anlegern um Kapital geworben und Anleihen emittiert (sog. Mittelstandsanleihen).

Exkurs: Anleihen können als ein privates Darlehen an ein Unternehmen verstanden werden, welches sich zur Rückzahlung und zu Zinszahlungen in bestimmter Höhe als Entgelt für die Überlassung des Kapitals verpflichtet.

Nach einer anfänglichen Euphorie konnte man in den letzten Jahren und Monaten vermehrt Probleme und Insolvenzen bei vielen mittelständischen Anleiheemittenten ausmachen. Angefangen bei Anleihen aus dem Segment der erneuerbaren Energien, aber etwa auch in weiteren Wirtschaftsbereichen (z. B. Procon, German Pellets).

Privatanlegern ist hier mitunter ein erheblicher Schaden entstanden. In dieser Lage fragen sich Betroffene dann, ob es rechtliche Mittel gibt, um Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen.

Grundsätzlich macht eine Durchsetzung von möglichen Ansprüchen aber nur unter zwei Voraussetzungen Sinn:

  1. mögliche Anspruchsgegner müssen überhaupt noch zahlungsfähig sein,
  2. gegen diese Gegner muss eine durchsetzbare Anspruchsgrundlage bestehen.

Weil Kapitalmarktprodukte an eine größere Zahl von Anlegern vertrieben werden, sind diese Voraussetzungen meist für alle Anleger gleich und lassen sich auf diese herunterbrechen. Als Gegner werden deshalb die immer gleichen Akteure, wie Emittenten, Anlegeberater, beratende Banken, Wirtschaftsprüfer, Treuhänder oder Ratingagenturen, „abgeklopft“.

Vor Gericht versuchen diese Anspruchsgegner häufig, ihre Haftung durch „Nichtwissen“ bzw. dem Hinweis, „über alles aufgeklärt zu haben”, abzustreiten. Weil die Beweislast für ein etwaiges Fehlverhalten in der Regel beim Anleger liegt, reichen hier keine pauschalen Anschuldigungen. Für eine erfolgreiche Klage muss vielmehr jeder Einzelfall gesondert untersucht werden. Das aber können regelmäßig nur Fachleute, also Anwälte.

Viele Mandanten fragen sich in dieser Situation, ob es überhaupt Sinn macht, rechtliche Schritte einzuleiten und welche Kosten auf sie zukommen. Um dieser Unsicherheit zu begegnen, haben wir ein effektives Rechtsprodukt entwickelt.

Für alle weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Zögern Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen. Gerne beraten wir Sie bei einem unverbindlichen Termin/Telefonat – fragen kostet nichts!

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