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PROKON: Handelsblatt warnt vor Genussrechten

21.01.2014: In der Online-Ausgabe des Handelsblattes weist die Wirtschaftszeitung ein weiteres Mal auf die nach wie vor bestehenden Ungereimtheiten u.a. in Bezug auf die veröffentlichten Zahlen des in schwere Bedrängnis geratenen Windparkentwicklers PROKON hin. Im Gespräch mit Wolfgang Siegel, Psychologe und einer der Gründer der „Freunde von Prokon", kommen erneut die gigantischen Aufwendungen für Vertriebs- und Marketingaktionen der Unternehmensgruppe und die enormen zugesagten sowie bereits geleisteten Zinszahlungen im Gegenspiel zu den in den vergangenen Jahren jeweils aufgelaufenen hohen Verlusten zur Rede. Interessant aus Sicht des Handelsblattes sei die sektenähnliche und quasireligiöse Begeisterung einer immer noch großen Gruppe von Anlegern (... extreme Unzufriedenheit mit dem Bankensystem) bei gleichzeitig totaler Negierung einfachster betriebswirtschaftlicher Grundsätze (mangelnde Fristenkongruenz im Hinblick auf die Finanzierung des Unternehmensmodells).

Zwischenzeitlich hat das Land Schleswig-Holstein nach einem weiteren Bericht des Handelsblattes mit Bedauern kundgegeben, dass es aufgrund der Finanzstruktur des Windparkentwicklers kaum helfen könne. Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) habe insoweit Kapitalmarktmodelle zur Unternehmensfinanzierung von Länderseite her als nicht unterstützungsfähig bezeichnet. Laut unternehmenseigener Homepage haben mittlerweile gut die Hälfte der Genussrechtsinhaber zugesagt, ihre Verträge nicht zu kündigen. Das Unternehmen selber hatte allerdings Anfang Januar seinen Anlegern mit Insolvenz gedroht, falls nicht 95 % des Anlagekapitals im Unternehmen verblieben - wobei auch hier bis zuletzt unklar war, auf welche Grundlagen PROKON diese Prozentangabe stützt. Nach wie vor ist völlig ungewiss, wie sich die tatsächliche Situation im Unternehmen gestaltet, die Lübecker Staatsanwaltschaft prüft die vorliegenden Strafanzeigen. Laut Oberstaatsanwältin Wenke Haker-Alm wird wegen Anfangsverdacht auf Betruges und Insolvenzverschleppung ermittelt.

Wir raten nach wie vor und unverändert allen betroffenen Anlegern zur umgehenden anwaltlichen außerordentlichen Kündigung. Durch diese Maßnahme könnte mit erfahrener anwaltlicher Hilfe und fundierter und stichhaltiger entsprechender Begründung ein Wechsel in den Kreis vorrangig zu bedienender Gläubiger erreicht werden. Die auf Wirtschafts-, Banken- & Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei Wittmann & Schmitt in Kooperation mit Prof. Dr. jur. habil. Jürgen Rath ist hier bereits mit der Durchsetzung der Ansprüche einer Vielzahl von Anlegern beauftragt. Gerne dürfen Sie sich an uns wenden, Rechtsanwalt Wolfgang Wittmann ist Ansprechpartner innerhalb der Kanzlei auch für ein unverbindliches kurzes telefonisches Beratungsgespräch.

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            Rechtsanwalt Wolfgang Wittmann (ADWUS Rechtsanwälte) Rechtsanwalt Wolfgang Wittmann

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