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PROKON Unternehmensgruppe: beginnt die Zerschlagung?

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28.01.2014: wie verschiedene seriöse Medien berichten, gibt es erste Interessenten für die Filetstücke im Portfolio des insolventen Windparkentwicklers und -Betreibers PROKON. Klar scheint allerdings zu sein, dass die Unternehmensgruppe hier bei weitem die getätigten Investitionskosten nicht wird erlösen können, das gleiche Bild bietet sich für die von dem Öko-Unternehmen begebenen Genussrechte. Auch hier sind mittlerweile die ersten Hedge- beziehungsweise Investmentfonds auf dem Plan, und auch hier ist die Rede von substanziellen Nachlässen auf die Nennwerte großer Pakete.

Wie verschiedentlich berichtet, hatte die Unternehmensgruppe in den vergangenen Jahren rund 1,4 Milliarden € Kapital von fast ausschließlich Kleinanlegern über eine aggressive Werbekampagne eingesammelt. Bis Ende des vergangenen Jahres 2013 wurden die versprochenen hohen Zinszahlungen auch regelmäßig bedient, obwohl der Windparkentwickler stets große Verluste im operativen Geschäft auswies. Unter anderem unabhängige Verbraucherschutzorganisationen hatten immer wieder vor Anlagen in Genussscheine von PROKON gewarnt, auch auf die Problematik der mangelhaften Fristenkongruenz (unterschiedliche Laufzeiten für die Finanzierung respektive  Amortisation der errichteten Anlagen) wurde vielfach hingewiesen.

Klar scheint auf jeden Fall zu sein, dass alle untätigen betroffenen Anleger mit massiven Verlusten werden rechnen müssen, auch wenn zur Stunde immer noch nicht feststeht, ob der durch PROKON gestellte Insolvenzantrag überhaupt zum tragen kommt. Nach wie vor wird durch die zuständigen Behörden aufgrund der vorliegenden Strafanzeigen gegen den Unternehmenschef und -Gründer Carsten Rodbertus ermittelt, überdies gibt es neue Schreckensmeldungen - jedenfalls aus Anlegersicht - über Fehlinvestments in südosteuropäischen Wäldern in zweistelliger Millionenhöhe.

Die auf Wirtschafts-, Banken- & Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei Wittmann & Schmitt in Kooperation mit Prof. Dr. jur. habil. Jürgen Rath vertritt im Anlegerskandal um PROKON bereits eine Vielzahl von betroffenen Kleinanlegern. Wir raten dringend zum sofortigen Handeln zur Sicherung bestehender Ansprüche mithilfe erfahrener anwaltlicher respektive rechtlicher Beratung. Gerne dürfen Sie Kontakt mit uns aufnehmen, Ansprechpartner innerhalb der Kanzlei auch für eine unverbindliche kurze telefonische Klärung der Sachlage ist Rechtsanwalt Wolfgang Wittmann.


Rechtstipp vom 29.01.2014

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            Rechtsanwalt Wolfgang Wittmann (ADWUS Rechtsanwälte) Rechtsanwalt Wolfgang Wittmann

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