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Rechtslage und Handlungsmöglichkeiten bei Dr. Peters DS 129 Flugzeugfonds IV?

aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

In letzter Zeit erreichen die Anlegerschutzkanzlei Eser Rechtsanwälte vermehrt Anrufe besorgter Anleger, die sich an dem geschlossenen Flugzeugfonds  Dr. Peters DS 129 Flugzeugfonds IV beteiligt haben. Die von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser gehörten Anleger fragen hierbei nach rechtlichen Ausstiegsmöglichkeiten aus der unternehmerischen Beteiligung. Bekanntlich beträgt die Laufzeit 17 Jahre.

Hierbei werden u.a. folgende Fragen der Anleger gestellt:

  • Besteht nach den Gesellschafterverträgen die Gefahr einer Nachschusshaftung wegen zugeflossener Ausschüttungen?
  • Besteht eine Möglichkeit der Rückabwicklung gegen beratende Banken und Sparkassen? Welche Fristen sind zu beachten?
  • Was bedeutet vor diesem Hintergrund die neueste Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, bspw. die sog. Kick-Back-Rechtsprechung? Bestehen Anhaltspunkte für eine systematische fehlerhafte Aufklärung durch den eingesetzten Vertrieb (beispielsweise Banken und Sparkassen)?

Rückabwicklung über Beraterbanken-/Sparkassen möglich!

Hierzu ist unter anderem auszuführen, dass sogar noch in der Insolvenz der Beteiligungsgesellschaft Schadensersatzklagen wegen Falschberatung gegen beratende Banken und Sparkassen eingereicht werden können. Die Folge ist dann, dass der klagende Anleger so zustellen ist, als ob er die streitbefangene Beteiligung nicht erworben hat.

Die gestellten Klageanträge lauten auf Schadenersatz, Zug um Zug gegen Rückübertragung der streitgegenständlichen Beteiligungsrechte. Gegebenenfalls kann sogar der Differenzschaden eingeklagt werden, wenn die Beteiligung bereits veräußert oder sonst wie nicht mehr wirtschaftlich vorhanden ist.

Grundlage einer möglichen Schadensersatzklage ist die fehlerhafte Aufklärung und Beratung des Anlegers. Der Bundesgerichtshof hat in seiner Bond-Rechtsprechung konstituiert, dass ein Anleger anleger- und objektgerecht zu beraten ist. Das bedeutet, dass der Anleger umfassend und vollständig über sämtliche produktspezifische Besonderheiten sowie Risiken und Nachteile der empfohlenen Kapitalanlage (vor Abgabe seiner Beitrittserklärung) aufzuklären ist. In diesem Zusammenhang müssen die Banken auch über Rückvergütungen (Kickbacks) aufklären.

Berater von Banken und Sparkassen müssen nämlich ungefragt Anleger über die Existenz und die genaue Höhe der zugeflossenen Rückvergütungen (Kickbacks) aufklären. Tun sie dieses nicht, haften sie bereits aufgrund dieser nicht erfolgten Aufklärung. Unter Berufung auf die sog. Kick-Back-Rechtsprechung konnten vielfach Anleger in anderen Fällen Schadensersatz von den beratenden Banken und Sparkassen erhalten. Es handelt sich im Übrigen auch um einen viel versprechenden Ansatz, um die Vergleichsbereitschaft der Beraterbanken zu erhöhen.

Vor dem Hintergrund der drohenden Verjährung zum Jahresende empfiehlt Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Kemal Eser bestehende Ansprüche zeitnah prüfen und gegebenenfalls durchsetzen zu lassen. Die Erfahrung zeigt, dass schon die Einholung der Kostenschutzzusage bei den Rechtschutzversicherern mittlerweile einige Wochen oder gar Monate in Anspruch nimmt.

Für eine unverbindliche und kostenfreie Ersteinschätzung kann der Kontakt mit der Kanzlei aufgenommen oder der Fragebogen der Kanzlei, unter www.kanzlei-eser.de,  verwendet werden. Wir koordinieren sodann die weiteren Maßnahmen.

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

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            Rechtsanwalt K. Eser (Eser Rechtsanwälte) Rechtsanwalt K. Eser

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