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René Lezard insolvent, Rechtslage wegen Anleihe?

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Nun hat es auch einen weiteren Mode- Emittenten einer Mittelstandsanleihe, nämlich die Firma René Lezard, erwischt. Das Modeunternehmen René Lezard Mode GmbH hat einen Insolvenzantrag gestellt. Geplant ist dabei zunächst ein sogenanntes Schutzschirmverfahren. In der Praxis folgt in der Regel dann die Insolvenz in Eigenverwaltung.

Welche Rechte bestehen für die Anleihegläubiger?

2012 hatte René Lezard eine Anleihe begeben und dadurch rund 15 Millionen Euro bei den Anlegern eingesammelt. Im vergangenen November konnten dann die Zinsen nicht mehr gezahlt werden und wurden dann bis Ende Mai 2017 gestundet. Im November 2017 sollte die Anleihe ursprünglich zurückgezahlt werden.

Besorgte Anleihegläubiger haben nach Bekanntwerden des Insolvenzantrages bereits Kontakt mit der auf Anlegerschutz spezialisierten Kanzlei Eser Rechtsanwälte in Stuttgart aufgenommen.

Die Anleger/Anleihegläubiger fragen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser nach rechtlichen Handlungs- bzw. Rückabwicklungsmöglichkeiten.

Eser Rechtsanwälte vertreten hierbei bereits außergerichtlich- und gerichtlich bundesweit eine Vielzahl von Anlegern die verschiedene sogenannte Mittelstandsanleihen erworben haben.

Rückabwicklungs-bzw. Schadenersatzansprüche prüfen lassen, kostenlose Erstberatung

Nach Auffassung von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser sollten die Anleger auf jeden Fall zeitnah Rückabwicklungs- bzw. Schadenersatzansprüche prüfen lassen.

Handlungsmöglichkeiten wegen Schadenersatz

Vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse sollten vor allem Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Aufklärung und Beratung als auch Prospekthaftung geprüft und gegebenenfalls auch durchgesetzt werden. Gerade im Hinblick auf Prospekthaftungsansprüche drohen aber Fristen zu verjähren.

Schadensersatzansprüche auf Rückabwicklung kommen hierbei möglicherweise in Betracht gegen Anlagevermittler, Anlageberater, Prospektverantwortliche, Gründungsgesellschafter, Wirtschaftsprüfer, Ratingagenturen und weiteren denkbaren Anspruchsgegnern. Insoweit kommt es auf eine fachmännische genaue Prüfung und Bewertung an.

Nach Auffassung von Rechtsanwalt Eser stellen Schadensersatzansprüche in diesem Zusammenhang leider oftmals nur noch die einzige effektive Möglichkeit dar, dass investierte Geld vollständig oder in großen Teilen zurückzuerhalten. Anleger sollten hier insoweit schnell handeln.

Eser Rechtsanwälte mit Sitz in Stuttgart und Berlin bündeln die Anlegerinteressen und vertreten hier insoweit geschädigte Anleger außergerichtlich und gerichtlich, es wird kostenfrei auch die Deckungsanfrage bei der Rechtsschutzversicherung gestellt.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des Deutschen Anwaltvereins. Darüber hinaus lehrt er im Fachbereich Finanzdienstleistungen als Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart (DHBW). In Berlin(Friedrichstraße) ist eine Zweigstelle der Kanzlei vorhanden.


Rechtstipp vom 09.03.2017
aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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