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S & K Sachwerte Nr. 2 GmbH & Co. KG – Schadensersatzpflicht Prospektverantwortlicher!

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Unsere Kanzlei vertritt einige Geschädigte des geschlossenen Fonds. Die Anleger dieses Fonds sind traumatisiert, zumal ihnen nicht selten durch ihre Vermittler die Beteiligung in den entsprechenden Immobilienfond als sicheres Anlagegeschäft vorgeschlagen worden war.

Tatsächlich hatten die betrügerisch Verantwortlichen der S & K-Unternehmensgruppe die Fondbeteiligungen als werthaltig vertrieben, obwohl das tatsächlich vorhandene Immobilienvermögen nicht so werthaltig war, wie im Rahmen der jeweiligen Fondkonzepte dargestellt. Die Staatsanwaltschaft am Landgericht Frankfurt geht aufgrund der bestehenden Verdachtslage davon aus, dass minderwertige Immobilien aus Zwangsversteigerungen erworben und sodann zu überhöhten Preisen an Dritte weiterverkauft worden waren, welche die Immobilien über Banken finanziert hatten, allerdings ohne dass diese Dritte in der Lage waren, die Kredite zu bedienen. Die Differenz zwischen dem ursprünglich niedrigen Ankaufpreis und der ausbezahlten Darlehenssumme teilten sich die Verantwortlichen. Um dieses (betrügerische) Modell fortzuführen, wurden die Fonds zur Liquidität-Schöpfung gegründet.

Soweit die im Rahmen der Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main vom 20.01.2015 getroffene Feststellung, welche dazu führten, dass ab dem 05.01.2015 Anklage erhoben worden war.

Die Anleger haben gegebenenfalls im Einzelfall Chancen, Ansprüche auf Schadenersatz gegenüber den in ihren Fällen tätigen Vermittlern geltend zu machen, wobei die Anspruchsverfolgung insoweit, da ein betrügerisches Verhalten der Vermittler im Regelfall nicht angenommen werden kann, sich insbesondere dann schwierig gestaltet, falls ein erkennendes Gericht grundsätzlich davon ausgeht, dass geschlossene Immobilienfonds nicht zu hoch risikoreichen Kapitalanlagen zählen.

Auf der anderen Seite besteht die Möglichkeit für die geschädigten Anleger, Versuche zu unternehmen, gegen weitere Prospektverantwortliche Ansprüche auf Schadensersatz geltend zu machen.

So soll nach der Feststellung der Staatsanwaltschaft einem 51-jährigen Rechtsanwalt und Notar Beihilfe im Rahmen der Anklage zu Last gelegt werden.

Es gibt unter Berücksichtigung des großangelegten Betrugsfalles eine ganze Reihe von potenziellen Schädigern, die den Anlegern zu Schadensersatz verpflichtet sein dürften.

Eine zielgerichtete Recherche wird allerdings notwendig sein, um hier Ansprüche auf Schadensersatz für die jeweiligen Mandanten erfolgreich geltend machen zu können.

Gerne stehen wir den Betroffenen hierfür zur Verfügung. Es sollte zudem auf laufende Verjährungsfristen geachtet werden.

MJH Rechtsanwälte, Rechtsanwalt Martin Josef Haas: Chancen nutzen! Bitte übermitteln Sie uns vorab eine Abschrift Ihrer Beitrittserklärung (via E-Mail). Dann können wir im Rahmen einer ersten Einschätzung (kostenfrei!) über gegebenenfalls bestehende Erfolgsaussichten auch in Ihrem Fall unterrichten.

Gleichzeitig übermitteln wir ein Angebot für Ihre Rechtsvertretung für den Fall, dass wir Erfolgsaussichten erkennen können.


Rechtstipp vom 16.01.2017

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