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Schadensersatz für Anleger des Fonds Lloyd Britische Kapital Leben III GmbH & Co. KG

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Die Anlegerkanzlei Nittel | Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit Sitz in Heidelberg und München ist von Anlegern des im Jahr 2006 über verschiedene Banken vertriebenen Lebensversicherungsfonds Lloyd Britische Kapital Leben III GmbH & Co. KG mit der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen beauftragt worden.

Unsere Mandanten wurden in den Beratungsgesprächen auf die mit der Investition in den Fonds verbundenen Risiken nicht hingewiesen. Hierbei sind insbesondere zu nennen:

  • Bei der Lloyd Britische Kapital Leben III GmbH & Co. KG handelt es sich um eine Gesellschaft österreichischen Rechts, auf die österreichisches Recht Anwendung findet.
  • Auf das Risiko des Wiederauflebens der Haftung nach § 172 Ö-HGB wurde nicht hingewiesen.
  • Auf das Risiko, dass die Wertentwicklung der Policen von den Aktienmärkten abhängt und dass es keine garantierten Verzinsungen wie bei deutschen Lebensversicherungen gibt, wurde nicht hingewiesen. Dementsprechend wurde auch nicht darauf hingewiesen, dass die die hohen Renditen britischer Lebensversicherungen in der Vergangenheit prägenden Bonuszahlungen bei Ablauf der Versicherungsverträge infolge negativer Entwicklungen auf den Aktienmärkten wegfallen können, so dass die prognostizierten Renditen des Fonds Lloyd Britische Kapital Leben III GmbH & Co. KG gegebenenfalls nicht erzielt werden können.
  • Unsere Mandanten wurden nicht darauf hingewiesen, dass bei dem Fonds Lloyd Britische Kapital Leben III GmbH & Co. KG grundsätzlich ein Totalverlust eintreten kann. Aus diesem Grund war der Fonds auch als Altersvorsorge nicht geeignet.
  • Darauf, wie die Mittel des Fonds Lloyd Britische Kapital Leben III GmbH & Co. KG verwendet werden und welcher Anteil des Anlegerkapitals werthaltig in die Investition in Versicherungspolicen fließt und welcher für so genannte „weiche Kosten" verbraucht wird, erfolgte nicht.
  • Unsere Mandanten wurden nicht darüber informiert, dass der Fonds Lloyd Britische Kapital Leben III GmbH & Co. KG auch Kredite aufnimmt und welche Risiken mit dieser Kreditaufnahme für den Fonds verbunden sind.
  • Auf die langfristige Bindung ihres Kapitals und die fehlende Fungibilität derartiger Beteiligungen, beides Umstände, die den Anlagezielen unserer Mandanten widersprachen, wurde nicht hingewiesen.

Keine Aufklärung über Kickbacks

Darüber hinaus haben die im Vertrieb eingebundenen Banken so genannte Rückvergütungen erhalten. Bei diesen auch als „Kickbacks" bezeichneten Zahlungen handelt es sich um den Ausgabeaufschlag und Vergütungen für die Vermittlung von Anlegerkapital, die hinter dem Rücken der Kunden an die beratenden Banken flossen. Hierüber hätten die Kunden nach der Kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs im Rahmen des Beratungsgesprächs aufgeklärt werden müssen.

Gute Chancen für Rückabwicklung der Fondsbeteiligung

Anleger des Fonds Lloyd Britische Kapital Leben III GmbH & Co. KG haben nach unserer Einschätzung gute Chancen, ihre fehlgeschlagene Fondsbeteiligung im Wege des Schadensersatzes rückabzuwickeln. Diese beschriebenen Beratungsfehler begründen Schadensersatzansprüche gegen die beratenden Banken. Die Anleger erhalten auf diesem Weg ihr investiertes Kapital zurück.

Haben auch Sie sich an dem Fonds Lloyd Britische Kapital Leben III GmbH & Co. KG beteiligt und wurden von Ihrem Berater über die Kickback-Zahlungen und Risiken der Beteiligung nicht informiert, setzen wir gerne Ihre Schadensersatzansprüche durch. Rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne!

Mathias Nittel

Rechtsanwalt | Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

Michael Minderjahn

Rechtsanwalt

Heidelberg | Hans-Böckler-Straße 2 A | D-69115 Heidelberg | Tel.: 06221 915770

München | Residenzstraße 25 | D-80333 München | Tel.: 089 25549850


Rechtstipp vom 22.09.2011
aus der Themenwelt Finanzen und Versicherung und dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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