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Schiffsfonds FHH Nr. 36 MS Arica - MS Monza, Verjährung zum 31.12.2016 - Fachanwalt hilft!

Schiffsfonds FHH Nr. 36 MS Arica - MS Monza, drohende Verjährung zum 31.12.2016

Eser Rechtsanwälte berichteten bereits mehrfach, dass sie bundesweit zahlreiche Anleger vertreten, die sich an dem geschlossenen Schiffsfonds FHH Nr. 36 MS Arica - MS Monza beteiligt haben. Insoweit wurden bereits zahlreiche Schadenersatzprozesse wegen fehlerhafter Aufklärung und Beratung gegen beratende Sparkassen und Banken geführt und auch im Einzelfall sehr gute Vergleiche abgeschlossen. Geschädigte Anleger, die im Jahr 2007 die Schiffsfondsbeteiligung erworben haben, sollten jedoch die im Hintergrund laufenden Verjährungsfristen dringend beachten.

Insofern laufen zwei Verjährungsfristen parallel nebeneinander.

Die Höchstverjährungsfrist beträgt zehn Jahre, wobei diese tagegenau ab Beitritt berechnet wird. Da die in Streit stehenden Beteiligungen im Jahr 2007 vermittelt worden sind, droht danach die Verjährung erst im Laufe des Jahres 2017.

Neben der Höchstverjährungsfrist müssen die Anleger allerdings besonders die kenntnisabhängige Dreijahresfrist dringend beachten. Diese beginnt schon am Ende des Jahres, in dem die Anleger Kenntnis von dem relevanten Aufklärungsfehler erhalten haben. Nach dem Stichtagsprinzip beginnt die Frist dann immer am 31.12. in diesem Jahr zu laufen.

Da viele Anleger Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser berichtet haben, dass sie schon im Laufe des Jahres 2013 diverse Rundschreiben von Anwaltskollegen erhalten und so Kenntnis von der Falschberatung erhalten haben, würde vor diesem Hintergrund schon eine Verjährung zum 31.12.2016 drohen. Es besteht also eine Eilbedürftigkeit, noch in diesem Jahr verjährungsunterbrechende Schritte einzuleiten.

In rechtlicher Hinsicht ist hierzu auszuführen, dass auf Seiten der Anleger gute Chancen auf eine 100-prozentige Rückabwicklung bestehen. Insofern können sich die Anleger auf die anlegerfreundliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (Bond-Rechtsprechung) beziehen. Auch die Nichtaufklärung und Verheimlichung von Rückvergütungen helfen den allermeisten Anlegern in rechtlicher Hinsicht.

Grundlage hierfür ist ein Schadensersatzanspruch der z. B. gegenüber den Anlageberater (z. B. Bank/Sparkasse) geltend gemacht werden kann. Hierzu reicht bereits schon eine bewiesene Aufklärungspflichtverletzung, wenn z. B. die Bank nicht über die Kick-Backs (Rückvergütungen/Vertriebsprovision) aufgeklärt hat.

Vor dem Hintergrund der gefestigten höchstrichterlichen Rechtsprechung kann bei Vorliegen eines einzigen Aufklärungsmangels der geschädigte Kapitalanleger eine vollständige Rückabwicklung der Kapitalanlage, Zug um Zug gegen Angebot der Übertragung der Beteiligungsrechte, verlangen. Darüber hinaus muss der Anleger von möglichen Nachschussforderungen freigestellt werden.

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser steht für eine erste kostenfreie Information telefonisch zur Verfügung. Alternativ können auch die verschiedenen Kontakt- und Fragebögen auf der Homepage der Kanzlei unter www.eser-law.de verwendet werden.


Rechtstipp vom 23.02.2016
aus der Themenwelt Finanzen und Versicherung und dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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