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S&K Betrugsskandal: 140 Verdächtige im Fokus

Rechtstipp vom 21.01.2015
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Rechtstipp vom 21.01.2015
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20.01.2015: Wie eine Reihe seriöser Wirtschaftsmedien berichtet, weitet sich der mutmaßliche Anlagebetrugsskandal um die Immobiliengruppe S&K aus. Mittlerweile werde gegen insgesamt 140 Verdächtige ermittelt, darunter Steuerberater, Anwälte, Notare und Gutachter. Die zuständige Frankfurter Staatsanwaltschaft hat nun gegen die Unternehmensgründer Jonas Köller und Stephan Schäfer sowie weitere fünf Hauptbeschuldigte Anklage erhoben, die Vorwürfe lauten auf schweren Betrug und schwere Untreue. Der Leitende Oberstaatsanwalt Albrecht Schreiber habe am heutigen Dienstag in Frankfurt mitgeteilt, die in der Anklageschrift bezifferten 240 Millionen Euro stünden nur als "pars pro toto", es sei "sicherlich von einem viel größeren Gesamtschaden auszugehen".

Auch die weiteren nunmehr vorliegenden Informationen lassen befürchten, dass der Kreis der Geschädigten weit über die bisher bekannten 11.000 mutmaßlichen Betrugsopfer hinausgeht. In Rede stehen hier namentlich Anteilseigner an Fondsgesellschaften, deren Verwalter bei der Immobiliengruppe S&K in Untreue Kapital investierten, wie beispielsweise das Handelsblatt berichtet. S&K soll darüber hinaus ganze Fondsgesellschaften gekauft beziehungsweise übernommen und die dortig vorhandenen Assets abgeschöpft haben. Namentlich genannt werden hier unter anderem die sogenannten "Vario" Produkte, die MIDAS Mittelstandsfonds, SHB-Fonds, DCM-Fonds sowie die Asset Trust AG, die ihre Anleger dazu anhalten haben soll, bestehende Lebensversicherungen in Anlagen der S&K umzuwandeln.

Diese nunmehr zusätzlich in Rede stehenden Weiterungen führen ganz offensichtlich zu der enormen Ausweitung des Kreises der insgesamt Verdächtigen - und dürften im Übrigen auch die Aussichten für die in diesem gigantischen mutmaßlichen Betrugsskandal Geschädigten auf erfolgreiche Durchsetzung von Schadensersatzforderungen erheblich erhöhen.

Die auf Wirtschafts-, Kapitalmarkt- und Bankenrecht spezialisierte Kanzlei Wittmann & Schmitt in Kooperation mit Prof. Dr. jur. habil. Jürgen Rath ist durchgängig mit hunderten von laufenden Verfahren auf diesen Gebieten mandatiert und hat sich über die Jahre hinweg eine ausgezeichnete Expertise insbesondere im Hinblick auf eine effektive und erfolgreiche Geltendmachung und Durchsetzung bestehender Forderungen erarbeitet. Wir empfehlen dringend allen bislang untätig gebliebenen Geschädigten respektive auch nur mutmaßlich Betroffenen, umgehend mit entsprechend erfahrener anwaltlicher Vertretung alle rechtlich möglichen Schritte zur Sicherung getätigter Investments zu prüfen und gegebenenfalls zeitnah in Angriff zu nehmen. Die enorme Ausweitung des Kreises der möglicherweise weiteren Verantwortlichen in dieser Sache dürfte eine ganze Reihe zusätzlicher aussichtsreicher und erfolgsversprechender Optionen eröffnen. Gerne dürfen Sie uns in dieser Hinsicht kontaktieren, Ansprechpartner innerhalb der Kanzlei auch für eine unverbindliche kurze telefonische Bestandsaufnahme ist Rechtsanwalt Wolfgang Wittmann.


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