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Steuerrechtliche Behandlung von Dreiecksgeschäften

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Bei Geschäften mit Auslandsbezug oder Geschäftspartnern im Ausland ist eine häufige Ursache für die Aberkennung des Vorsteuerabzuges oder generell Steuernachforderungen die Nichteinhaltung formeller Voraussetzungen.

Zwar ist die EU ein einheitlicher Wirtschaftsraum, jedoch ist das Ende des Weges zu einer einheitlichen Steuergesetzgebung noch nicht absehbar. Die verschiedenen Ausgestaltungen und Regelungen erschweren immer noch die Erfüllung formeller Anforderungen. Der EuGH hat immer wieder die Rechtmäßigkeit solcher Umstände zu prüfen und kommt hierbei immer wieder zu wirtschaftsfreundlichen Auslegungen.

Der EuGH hat die Handhabe von Dreiecksgeschäften mit seinem Urteil in der Rs. „Hans Bühler KG“ (C-580/16 vom 19.04.2018) einfacher gemacht. Die Vereinfachungsregel für Dreiecksgeschäfte ist demnach auch dann anwendbar, wenn der mittlere Unternehmer im Abgangsland ansässig bzw. registriert ist. Unternehmen könnten sich damit ggf. Registrierungen im Ausland ersparen. Die Situation sollte vor diesem Hintergrund analysiert und die Entwicklungen in den betreffenden Mitgliedstaaten verfolgt werden. Der EuGH schränkt auch wieder einmal die Bedeutung formeller Anforderungen ein, indem er eine nicht oder zu spät abgegebene zusammenfassende Meldung als unschädlich erachtet. Dies könnte auch für andere formelle Vorgaben wie die Rechnungsstellung gelten.

Sollten Sie weitergehende Fragen zu diesem oder einem anderen steuerrechtlichen Komplex haben, beantwortet Sie Ihnen Herr Rechtsanwalt Junge sehr gern. Gerade die Erarbeitung von Richtlinien für den Geschäftsverkehr Ihres Unternehmens kann mittelfristig enorme Kosten und Mühen sparen.


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Internationales Wirtschaftsrecht, Steuerrecht

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