Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen
Teilen

E-Mail

Facebook

Twitter

LinkedIn

Xing

Link

Stichpunkte zur Scheidung, Sorgerecht und Unterhalt

(40)

Scheidung

  • Antrag auf Scheidung kann nur durch einen Rechtsanwalt gestellt werden.
  • Gericht spricht Scheidung in der Regel nach einem Trennungsjahr aus, wenn beide Ehepartner der Scheidung zustimmen der die Zerrüttung der Ehe feststeht (zuvr Scheidung nur in Härtefällen).
  • Widerspricht ein Ehegatte, Ehescheidung erst nach dreijährigem Getrenntleben möglich.
  • Eine gut durchdachte Vereinbarung erleichtert und verkürzt das Scheidungsverfahren; endgültige Regelung schafft Sicherheit für die Zukunft.

Sorgerecht / Umgangsrecht

  • Kindeswohl steht immer im Vordergrund.
  • Grundsatz ist das gemeinsame Sorgerecht.
  • Alleiniges Sorgerecht ist nur auf Antrag möglich.
  • Anwaltliche Beratung erhöht Erfolgsaussichten im Streit um das Sorgerecht der Umgangsrecht.

Ehegatten- und Kindesunterhalt

  • Unterscheidung zwischen Trennungsunterhalt und nachehelichem Unterhalt.
  • Ansprüche und Verpflichtungen im Wege umfassender Rechtsberatung abklären.
  • Unterhaltsberechtigter zur Aufnahme angemessener Tätigkeit verpflichtet.
  • Kein Unterhaltsanspruch bei grober Unbilligkeit (kurze Dauer der Ehe, schwerwiegendes Fehlverhalten, Straftaten des Unterhaltsberechtigten, Verwirkung durch Zusammenleben mit neuem Partner).
  • Wenn Unterhaltstitel bereits vorliegt, Abänderungsklage und Antrag auf Einstellung der Zwangsvollstreckung erwägen.
  • Die Höhe des Zahlungsanspruchs ist vom Alter des Kindes und der Einkommenshöhe des Unterhaltsverpflichteten abhängig (Düsseldorfer Tabelle).
  • Krankenversicherung, Mehr- und Sonderbedarf erhöhen den Kindesunterhalt.

Zugewinnausgleich

  • Derjenige, der während der Ehe den höheren Zugewinn (Vergleich von Anfangs- und Endvermögen) erzielt hat, ist ausgleichsverpflichtet.
  • Erbschaften und Schenkungen während der Ehe nicht ausgleichspflichtig.
  • Schenkungen von Schwiegereltern können ggfs. zurückgefordert werden.

Absicherung vor der Eheschließung

  • Was vor der Eheschließung den meisten ein Greuel ist (wer redet schon vor der Heirat über den Fall der Trennung?), kann nach der Trennung ein Segen sein.
  • Vertragliche Regelung von Rechten und Pflichten während und nach der Ehe verhindert Streit und Risiken im Scheidungsverfahren, deshalb schon vor Eheschließung einen fairen Ehevertrag abschließen.
  • Inhalt des Ehevertrages mit Rechtsanwalt beraten und notariell beurkunden lassen.
  • Eheliches Güterrecht individuell regeln: z.B. Gütertrennung, modifizierte Zugewinngemeinschaft, Gütergemeinschaft, Regelungen über Erbschaften und Schenkungen während der Ehe.

Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Familienrecht, Unterhaltsrecht

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Ihre Spezialisten

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter.