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Strategien zur Vermeidung einer Insolvenz

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Leider gelten in Deutschland etwa 10 % der Haushalte als verschuldet oder überschuldet. Es drohen Zwangsvollstreckungen und Kontopfändungen. Der Schuldner verliert ein Stück weit Lebensqualität und der tägliche Gang zum Briefkasten kann zur Qual werden.

Oftmals scheint der Weg in die Privatinsolvenz der letzte Ausweg zu sein. 

Jedoch gibt man hier für mehrere Jahre auch ein Stück weit private Freiheit auf. Die Zeit bis zur Restschuldbefreiung dauert bis zu 6 Jahre zuzüglich 3 Jahren bis die Insolvenz aus der Schufa gelöscht worden ist.

Ist man von Schulden bedroht, können jedoch bereits im Vorfeld die Weichen gestellt werden, um eine Insolvenz zu vermeiden oder auch mit nicht so gravierenden Folgen zu überstehen. Hierauf wird aber von Schuldenberatungen zu wenig hingewiesen – entweder aus Unkenntnis oder mangelndem Interesse. 

Es bestehen Mittel und Wege, sich rechtlich entsprechend so einzurichten, dass man auf legale Weise Zwangsvollstreckungsversuche von Gläubigern abmildert, erschwert oder möglicherweise verhindert.

Das beginnt bei der Einrichtung von Konten, der legalen Übertragen von Vermögen bis hin zur Errichtung der richtigen Gesellschaftsform bei Selbständigen.

So kann bspw. durch geschicktes Verhandeln mit den Gläubigern, nachdem man rechtlich richtig aufgestellt ist, erreicht werden, dass diese auf einen Teil ihrer Forderung verzichten (Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach).

Auch kann die Eidesstattliche Versicherung als Mittel eingesetzt werden, um mit Gläubigern zu verhandeln, denn sie bestätigt amtlich, dass man pleite ist.

Allerding sind die anzuwendenden Strategien so individuell wie die Menschen selbst und können daher nur in einem persönlichen Gespräch erörtert werden.


Rechtstipp vom 25.07.2018
aus der Themenwelt Privatinsolvenz und dem Rechtsgebiet Insolvenzrecht

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