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Studienplatzklage zum Sommersemester 2018 und zum Wintersemester 2018/2019

Rechtstipp vom 02.03.2018
Rechtstipp vom 02.03.2018

Auch dieses Jahr werden sich wieder zigtausende von Studienbewerber für einen Studienplatz bewerben. Ebenso wird es parallel dazu auch etliche Gerichtsverfahren geben, in denen entschieden wird, ob die Kapazitätsberechnungen der Hochschulen ordnungsgemäß und korrekt zustande gekommen sind.

Was ist eine Studienplatzklage?

Die Studienplatzklage ist ein Instrument, um den freien Zugang zu einer Ausbildungseinrichtung zu ermöglichen. Die rechtliche Grundlage hierfür stellt das Grundrecht auf freie Berufswahl dar, welches in Art. 12 Abs. 1GG verankert ist. Eine Einschränkung hierfür befindet sich jedoch in der Festlegung des Numerus Clausus (NC). Das Grundrecht aus Art. 12 Abs. 1 GG ist demnach nur verletzt, wenn die Kapazitäten des gewünschten Studienganges einer Hochschule ausgeschöpft sind.

Ob die jeweilige Ausbildungskapazität tatsächlich erschöpft ist, lässt sich dann durch ein gerichtliches Verfahren überprüfen. Ein zuvor gestellter außerkapazitärer Antrag auf Zulassung in den gewünschten Studiengang ist unerlässlich, um den einstweiligen Rechtsschutz in Anspruch nehmen zu können.

Wie hoch sind die Erfolgsaussichten einer Studienplatzklage?

Die Erfolgsaussichten einer Studienplatzklage hängen zunächst maßgeblich von der Art des Studienganges ab. Eine sog. Studienplatzklage ist grundsätzlich umso erfolgsversprechender, desto weniger Antragsteller in dem jeweiligen Studiengang klagen. Demnach verringern sich die Erfolgsaussichten, wenn die Anzahl der Antragsteller steigt, da dann oft das Losverfahren oder ein Ranking über die aufgedeckten Studienplätze entscheidet.

Bei Studienplatzklagen sonstiger Fächer, die nicht unter die „Hochschulstart-Fächer“ fallen, sind die Chancen in der Regel hoch, einen Studienplatz zu erreichen, so insbesondere bei den Studiengängen Erziehungswissenschaften, Rechtswissenschaften, Lehramt, BWL, VWL, Informatik, Soziale Arbeit.

In vielen Fällen konnten SCHLÖMER & SPERL Rechtsanwälte sich mit den Hochschulen über die Vergabe des Wunschstudienplatzes einigen.

Es muss jedoch festgehalten werden, dass die Chancen einer Studienplatzklage immer individuell zu betrachten sind und deshalb nur erfahrene und spezialisierte Rechtsanwälte fähig sind, diese in Hinblick auf die Sachlage des Einzelfalls konkret einzuschätzen.

Wie lange dauert das Verfahren einer Studienplatzklage?

Auch die Dauer der Klageverfahren einer Studienplatzklage ist leider sehr unterschiedlich. So werden die frühesten Entscheidungen regelmäßig zum Ende des Aprils im Sommersemester bzw. zum Ende des Oktobers im Wintersemester bekannt gegeben. Die jeweils zuständigen Verwaltungsgerichte sind in der Regel bemüht, die Anträge im Eilverfahren zum Semesterbeginn zu entscheiden.

Wie hoch sind die Kosten einer Studienplatzklage?

Die Kosten einer sog. Studienplatzklage setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen, die – je nach Bundesland und Studiengang – variieren können.

Neben den Gebühren der eigenen anwaltlichen Vertretung gibt es Gerichtskosten der Verwaltungsgerichte sowie mögliche Kosten der Rechtsanwälte der jeweiligen Hochschule.

Die Kosten der am Verfahren Beteiligten sind gesetzlich geregelt und richten sich regelmäßig nach den festgesetzten Streitwerten. SCHLÖMER & SPERL Rechtsanwälte rechnen dabei nur nach den gesetzlichen Gebühren (RVG) ab.

Wer kann mich bei einer Studienplatzklage unterstützen?

Schlömer & Sperl Rechtsanwälte ist eine bundesweit tätige Rechtsanwaltskanzlei mit zentralem Sitz in der Freien und Hansestadt Hamburg.

Für das kommende Sommersemester 2018 und Wintersemester 2018/2019 empfehlen wir Ihnen, sich frühzeitig (!) über die Möglichkeiten einer sog. Studienplatzklage zu informieren.

Gerne unterstützen wir Sie im Rahmen der außergerichtlichen Korrespondenz mit den jeweiligen Hochschulen bzw. der Stiftung für Hochschulzulassung und betreuen Sie, soweit dies erforderlich ist, auch im gerichtlichen Verfahren.

Wir bieten Ihnen weiterhin eine individuelle und vor allem gerechte Kostenlösung, um eine oder mehrere Studienplatzklagen durchzuführen.

Auch wenn Sie nicht aus Hamburg kommen und deshalb keinen persönlichen Termin wahrnehmen können, beraten wir Sie gerne. Für Studienplatzklagen ist ein persönlicher Kontakt weder notwendig noch erfolgsversprechender.


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