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Testamentsvollstreckung als hilfreiche Möglichkeit bei Sorge über die Nachlassabwicklung

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Wer etwas zu vererben hat, über eine umfangreiche Verwandtschaft verfügt oder mehrere Personen oder caritative Organisationen nach seinem Ableben mit Zuwendungen bedenken möchte, wird regelmäßig ein Testament errichten.

Oft entsteht hierbei Sorge darüber, ob es nach dem Todesfall zu einer exakten Umsetzung des im Testament erklärten Willens kommt oder ob Streitigkeiten unter den Erben den Testaments-Zweck vereiteln.

In diesen Fällen empfiehlt es sich, im Testament zu vermerken, dass die Anweisungen des Verstorbenen von einem Testamentsvollstrecker umgesetzt werden sollen. In diesem Fall wird das Nachlassgericht nach Eröffnung des Testamentes eine geeignete Person (z. B. einen Rechtsanwalt) zum Testamentsvollstrecker ernennen. Dieser wickelt dann den Nachlass im Sinne des Verstorbenen ab und teilt nach Abschluss allen Beteiligten die entsprechenden Teile der Erbschaft zu. Streit zwischen den Erben oder das „Verschwinden" von Nachlassteilen ist dadurch ausgeschlossen, da die Erben während der Tätigkeit des Testamentsvollstreckers keinen Zugriff auf die Erbschaft haben.

Um auch bei der Person des Testamentsvollstreckers auf Nummer Sicher zu gehen, kann im Testament beispielsweise bereits festgelegt werden, welcher Rechtsanwalt die Funktion übernehmen soll. Um wiederum zu verhindern, dass das Testament nach dem Todesfall in „die falschen Hände" gerät, kann es bereits zu Lebzeiten z.B. in der Kanzlei des gewünschten Anwalts hinterlegt werden.


Rechtstipp vom 13.02.2013
aus dem Rechtsgebiet Erbrecht

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            Locke Borchardt RECHTSANWÄLTE Locke Borchardt RECHTSANWÄLTE

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