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UniImmo Global Fonds in der Krise! Welche Möglichkeiten haben die geschädigten Bankkunden?

Rechtstipp vom 06.04.2011
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Laufende Verjährungsfristen: Geschädigte Bankkunden sollten rechtzeitig Schadensregulierung anmelden!

Der Immobilienfonds UniImmo Global befindet sich in einer schweren Krise. Mehrere Tausend deutsche Bankkunden sind betroffen. Die Fondsverwaltungsgesellschaft Union Investment hat die Schließung des Fonds bekannt gegeben.

Hintergrund: Der Fonds hält viele Immobilien in Japan, die sich wegen der dortigen Nuklearkatastrophe und Strahlengefahr momentan nicht seriös bewerten lassen. Die Anleger können ihre Fondanteile nicht mehr zurückgeben. Viele Anleger sind über die Auszahlungssperre verärgert. Außerdem befürchten Anleger, dass sie sogar einen größeren Teil ihres eingesetzten Kapitals verlieren, wenn es zu einer Abwertung der Fondsimmobilien kommt.

Was können die Anleger tun?

Je nach Einzelfall können die betroffenen Bankkunden Schadensersatz geltend machen, wenn sie falsch beraten bzw. nicht richtig über die Risiken des Fonds aufgeklärt worden sind. Dazu Thomas Diler, Anwalt bei der bundesweit tätigen Anleger-Kanzlei Sommerberg LLP: „Betroffene Bankkunden haben uns geschildert, dass sie den Fonds auf Empfehlung ihrer Bank erworben haben. Die Anleger fühlen sich getäuscht, weil der Finanzberater den Fonds als sicher oder sogar als Alternative zum Festgeld dargestellt hat. Risiken wie zum Beispiel das Verlustrisiko wurden jedoch verschwiegen. Oft hieß es sogar, eine Verlustgefahr bestehe nicht."

Die Entwicklung bei anderen Immobilienfonds hingegen zeigt, dass sogar größere Verluste zum Schaden der Anleger eintreten können. Der Immobilienfonds P2 Value Invest hat zum Beispiel innerhalb von nur zwei Jahren knapp 50 Prozent an Wert verloren und muss wegen Zahlungsschwierigkeiten sogar abgewickelt werden. Dazu Anwalt Diler: „Angesichts der Verlustrisiken ist sogar eine vorsätzliche Falschberatung naheliegend, wenn den Bankkunden trotzdem der Fonds als sicher zum Kauf empfohlen worden ist. Das kann nun eine gute Argumentationsgrundlage sein, um den Schadensersatz durchzusetzen. Wegen laufender Verjährungsfristen empfehlen wir Anlegern, die sich geschädigt fühlen, rechtzeitig zu handeln."

Die Kanzlei Sommerberg LLP bietet Fondsanlegern in ganz Deutschland ab sofort eine kostenfreie anwaltliche Erstberatung an. Außerdem halten wir weitere Informationen auf Abruf bereit (Beratungstelefon 0421 - 80 950 352).


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Bankrecht & Kapitalmarktrecht, Wirtschaftsrecht

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