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Unterhalt: Kieferorthopädische Behandlungskosten für ein minderjähriges Kind zählen zum Sonderbedarf

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Bei den im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung eines minderjährigen Kindes nach Inanaspruchnahme der Versicherung verbleibenden Kosten handelt es sich um eine erhebliche Bedarfsposition, die dem Umfang nach durch den laufenden Unterhalt in der Regel nicht abgedeckt ist.

Die ungedeckten Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung eines minderjährigen Kindes stellen nach der gängigen Rechtssprechung regelmäßig einen Sonderbedarf im Sinne von §1613 II Nr 1 BGB dar. Diese Kosten sind im allgemeinen als ungewöhnlich hoch und als unregelmäßig zu bezeichnen.

 


Rechtstipp vom 11.04.2008
aus den Rechtsgebieten Familienrecht, Unterhaltsrecht

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