Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Update Eventus eG – rechtliche Handlungsmöglichkeiten und Gesellschafterversammlung

(7)

In der Angelegenheit Eventus eG werden weitere pikante Details aus und im Zusammenhang mit den strafrechtlichen Ermittlungen rund um den Vorstandsvorsitzenden Terracciano und der angeblichen Veruntreuung von Anlegergeldern veröffentlicht.

Es wird eine Gesellschafterversammlung für den 16. September angekündigt.

Rechtsanwalt Eser kann bei Interesse und ausdrücklichen Wunsch die Vertretung der einzelnen Gesellschafter übernehmen.

In der von der Kanzlei Eser treuhänderisch geführten Interessengemeinschaft haben sich bereits schon 90 Genossen angemeldet.

Es werden bereits erste Ansprüche wegen Schadensersatz geprüft und auch geltend gemacht. Hierbei spielt vor allem auch die Anmeldung von Ansprüchen gegenüber der Staatsanwaltschaft Stuttgart eine Rolle.

Denn nach einer neuen Gesetzeslage, Gesetz zur Neuregelung der so genannten Vermögensabschöpfung, in Kraft seit dem 1. Juli 2017, können auch Anleger, die über keinen titulierten Anspruch besitzen, ihre Schadensersatzansprüche gegenüber dem Staatsanwalt bereits anmelden.

Interessierte Anleger können insoweit Rechtsanwalt Eser kontaktieren und sich informieren und beraten lassen.

Rundmail vom 26.08.2017

Der neue Vorstand Edwin Mailänder informiert im Rahmen einer Rund E-Mail vom 26.08.2017 über aktuelle und weitere Schritte die er unter anderem gegenüber dem Vorstandsvorsitzenden Terracciano und seiner Frau, der Aufsichtsrätin, eingeleitet hat.

Es wird beispielsweise über Taschenpfändungen informiert, angeblich würden Eheringe im Wert von 70.000 € vorerst sichergestellt.

Aus der Sicht von Fachanwalt Eser enthält das Vorbringen vor allem im Hinblick auf die jetzigen oder früheren Berater der Genossenschaft besondere rechtliche Brisanz und Relevanz.

Im Hinblick auf eine Steuerberaterkanzlei und einen Rechtsberater (angeblich auch Aufsichtsrat) wird der Vorwurf in den Raum gestellt, pflichtwidrig gehandelt zu haben.

Sollte dieses tatsächlich zutreffend sein und auch bewiesen werden können, begründet dieses in zivilrechtlicher Hinsicht Schadensersatzansprüche auf Seiten der geschädigten Anleger.

Der Vorteil für die Anleger besteht darin, dass die rechtsberatenden Berufe zwingend über eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung verfügen müssen, die nötigenfalls die Regulation dann übernehmen muss.

Nach Auffassung von Fachanwalt Eser bestehen eine Vielzahl von möglichen Anspruchsgrundlagen aus Falschberatung, Prospekthaftung und Delikt wie gewerbsmäßigen Anlagebetrug und vorsätzlicher Schädigung und Veruntreuung. Als mögliche Anspruchsgegner kommen neben den handelnden Personen in der Genossenschaft auch Berater und Wirtschaftsprüfer in Betracht.

Es stellt sich die Frage warum die kriminellen Machenschaften nicht früher aufgedeckt werden konnten.

Sollte dann in diesem Zusammenhang auch vorsätzlich falsch beraten worden sein, kommen weitere Ansprüche wegen Falschberatung in Betracht.

Interessierte Anleger, die sich von der Fachanwaltskanzlei Eser anwaltlich vertreten und beraten lassen wollen, sollten sich zunächst per E-Mail an die Kanzlei wenden oder diese telefonisch kontaktieren.

Weitergehende Informationen und ein Fragebogen können auch auf der Homepage der Kanzlei unter www.eser-law.de abgerufen werden.


Rechtstipp vom 29.08.2017
aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Alle Rechtstipps von Rechtsanwalt K. Eser (Rechtsanwalt Eser Rechtsanwälte)

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter.