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Urlaub

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In unserer Reihe „Wussten Sie, …“ veröffentlichen wir regelmäßig Rechtstipps für Arbeitnehmer*innen zu relevanten Themen des Berufslebens.

Thema heute: Urlaub

Wussten Sie, …

  • dass der Urlaubsanspruch nicht nur im Gesetz und im Arbeitsvertrag, sondern auch in anwendbaren Tarifverträgen geregelt sein kann?
  • dass zwischen dem gesetzlichen Mindesturlaub und dem vertraglichen oder tarifvertraglichen Zusatzurlaub unterschieden werden muss, für den andere Regelungen gelten können?
  • dass der gesetzliche Mindesturlaub im Normalfall nur 20 Arbeitstage beträgt?
  • dass auch Teilzeitbeschäftigte einen (anteiligen) Urlaubsanspruch haben?
  • dass der volle gesetzliche Urlaubsanspruch erst nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses entsteht?
  • dass Urlaub vorab vom Arbeitgeber genehmigt werden muss?
  • dass ein gewählter Betriebsrat sowohl bezüglich der Urlaubsgrundsätze als auch bezüglich der Urlaubsfestsetzung ein Mitbestimmungsrecht zur Wahrung der sozialen Belange der Mitarbeiter*innen hat?
  • dass bei der Urlaubsfestsetzung in jedem Fall eine Abwägung zwischen betrieblichen Interessen und den berechtigten Interessen der Arbeitnehmer*innen geschehen muss?
  • dass der Urlaub grundsätzlich im laufenden Kalenderjahr bis zum 31.12. angetreten werden muss und ansonsten verfällt?
  • dass der gesetzliche Mindesturlaub bei einer Langzeiterkrankung erst 15 Monate nach Endes des Urlaubsjahres verfällt?
  • dass Urlaubstage bei einer vereinbarten Freistellung von der Arbeitsleistung nur dann auf die Tage der Freistellung angerechnet werden können, wenn die Freistellung unwiderruflich erfolgt ist?
  • dass ein tariflicher Urlaubsanspruch grundsätzlich unverzichtbar ist, ein Arbeitgeber also nicht verlangen kann, dass der/ die Arbeitnehmer*in auf den Urlaub verzichtet?
  • dass der Urlaubsanspruch bei einer Erkrankung während des Urlaubes nicht verbraucht wird und nachgeholt werden kann, sofern die Arbeitsunfähigkeit mit einem eindeutigen ärztlichen Attest nachgewiesen wird?
  • dass dies aber nicht gilt, wenn ein zu pflegendes Kind im Urlaub krank wird, in diesem Fall also die Urlaubstage nicht nachgeholt werden dürfen?
  • dass auch für Arbeitnehmer*innen kein Wahlrecht zwischen Urlaubsantritt und Auszahlung der Urlaubstage in Geld besteht und dass damit eine Auszahlung des Urlaubes unter Verzicht auf freie Tage grundsätzlich nicht möglich ist?
  • dass die verbleibenden Urlaubstage aber dann ausgezahlt werden müssen, wenn es vor Ende des Arbeitsverhältnisses nicht mehr möglich ist, diese in Freizeit zu nehmen?
  • dass der Arbeitgeber den gesamten Jahresurlaub gewähren oder vergüten muss, wenn der/ die Arbeitnehmer*in nach dem 30.6. eines Jahres aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet?
  • dass unverbrauchter Urlaub sogar vererbbar sein soll (Auffassung des EuGH-Generalanwalts)?
  • dass Arbeitnehmer*innen einen Schadensersatzanspruch haben können, wenn der Arbeitgeber trotz Aufforderung bis zum Jahresende keinen Urlaub gewährt?

Wir unterstützen Sie gerne bei der Durchsetzung Ihrer Rechte. In Göttingen, Kassel & bundesweit.

Hentschel Rechtsanwälte

– Arbeitsrecht für Arbeitnehmer –


Rechtstipp vom 26.07.2018
aus der Themenwelt Urlaubsanspruch und dem Rechtsgebiet Arbeitsrecht

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