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Verdacht eines Kapitalanlagebetrugs bei der Deltoton GmbH

Rechtstipp vom 13.01.2016
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Rechtstipp vom 13.01.2016
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Fünf Manager des Emissionshauses Deltoton GmbH (vormals Frankoniawert AG), sitzen nun seit über einem Jahr in U-Haft. Am 22.12.2015 wurde der Prozess gegen die Angeklagten vor dem Landgericht eröffnet.

Am 18.12.2014 durchsuchte die Staatsanwaltschaft Würzburg bei einer Razzia 26 Objekte in Bayern und Hessen wegen des Verdachts auf Betrug, Untreue und Geldwäsche in zweistelliger Millionenhöhe.

Bei den meisten Anlegern handelt es sich um Ratensparer, die Beteiligungen als stille Teilhaber gezeichnet haben. Diese Beteiligungen hatten die Anleger in dem Vertrauen darauf erworben, damit eine zusätzliche sichere Altersvorsorge zu betreiben.

Bereits 2001 hatte die Verbraucherzeitschrift Finanztest vor dem Unternehmen gewarnt (https://www.test.de/Grauer-Kapitalmarkt-Fuenf-Verantwortliche-von-Deltoton-verhaftet-4800820-0/).

Dabei besteht bei den Beteiligungen grundsätzlich ein Totalverlustrisiko, was die Anlage eigentlich als Altersvorsorge ungeeignet macht. Erschwerend kommt hinzu, dass jeder Anleger bis zur Höhe seiner Gesamteinlage haftet. Nach den Verträgen sollen sich Anleger an den Verlusten der Fondsgesellschaften beteiligen.

Was geschädigte Anleger unternehmen können

Zu prüfen ist, ob nicht eine Rückabwicklung der Beteiligung möglich sein könnte. Dies wäre z. B. dann der Fall wäre, wenn ein Anleger vor seinem Beitritt nicht zutreffend über die Risiken der Beteiligung oder aber über die Rückvergütungen aufgeklärt worden ist, die die Bank für die Vermittlung der Beteiligung von der Gesellschaft erhalten hat.

Um ihr eingezahltes Geld zurückzuerlangen, könnten Anleger nicht nur die Unternehmer in Haftung nehmen. Möglicherweise bestehen auch gegen Mittelsmänner, insbesondere Anlageberater, Schadensersatzansprüche. Das wäre dann der Fall, wenn diese fehlerhaft über bestehende Risiken einer Beteiligung hingewiesen haben.

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Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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