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Verjährung in Sachen VW-Sammelklage, kostenlose Erstberatung durch Fachanwalt

Schadenersatzansprüche gegen die VW AG im Musterverfahren anmelden!

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser rät geschädigten Anlegern, die im Hintergrund laufende Verjährungsfrist dringend zu beachten.

Geschädigte Anleger, die im Rahmen des VW Dieselskandals noch Schadensersatzansprüche geltend machen wollen, müssen sich daher beeilen.

Bekanntlich ist vor dem Oberlandesgericht Braunschweig das als deutsche Sammelklage bezeichnete Musterverfahren gegen die VW AG nach dem Kapitalanlegermusterverfahrensgesetz (KapMuG) eröffnet worden.

Der 3. Zivilsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Braunschweig hatte mit Beschluss vom 08.03.2017 (3 Kap 1/16) nach einem mehrmonatigen Auswahlverfahren den Musterkläger bestimmt. 

Wichtig: Es läuft eine Frist von sechs Monaten und die Anmeldung ist nicht ohne Anwalt möglich!

Geschädigte Anleger, die noch keine Klage gegen die VW AG erhoben haben, können bis zum 8. September 2017 kostengünstig ihre Schadenersatzansprüche gegen die VW AG in diesem Musterverfahren anmelden!

Dadurch wird zumindest die im Hintergrund laufende Verjährungsfrist für die Schadensersatzansprüche gehemmt ohne dass der Anleger zunächst selbst eine Klage einreichen muss.

Die Anmeldung hemmt also die Verjährung der Schadenersatzansprüche und im Falle eines positiven Ausgangs des Musterverfahrens können die Anleger rechnen, dass dann die VW AG flächendeckend Vergleiche anbieten wird.

Andernfalls muss noch eine Klage erhoben werden, um einen Vollstreckungstitel zu erlangen. Die Erfolgschancen lassen sich aufgrund des Ergebnisses des Musterverfahrens dann aber sehr gut einschätzen.

Wer kann Ansprüche zum Musterverfahren anmelden?

Nachdem das Verfahren im sogenannten Klageregister veröffentlicht ist, kann jeder Betroffene seine Ansprüche dort mit Hilfe eines Rechtsanwalts anmelden (§ 10 Abs. 2 KapMug).

Sowohl Aktionäre als auch Anleihegläubiger der VW AG oder von Tochtergesellschaften der VW AG sowie Inhaber von Derivaten (z. B. Optionsscheine), die in Zusammenhang mit VW-Aktien etc. stehen, haben evtl. Schadenersatzansprüche wegen der fehlenden Aufklärung über die Abgasmanipulationen bei der VW AG.

Wie hoch sind die Kosten?

Die Kosten richten sich nach der Höhe des Schadens, der angemeldet wird. Da es sich bei der Anmeldung aber um keine Klage handelt, ist sie wesentlich kostengünstiger als eine Klage selbst. Insbesondere haben Sie – anders als bei einer Klage – nicht das Risiko, die Kosten der gegnerischen Rechtsanwälte tragen zu müssen. Auch sind die Gerichtskosten wesentlich geringer.

Entscheidend ist die Höhe des entstandenen Schadens. Eine Anmeldung im Musterverfahren ist aber deutlich preiswerter als eine Klage. Es fallen eine 0,5 Gerichtsgebühr und eine 0,8 Anwaltsgebühr an (Nr. 3338 RVG).

Handlungsmöglichkeiten? 

Die Kanzlei Eser Rechtsanwälte vertritt sowohl Aktionäre als auch Anleihegläubiger von Tochtergesellschaften der VW AG sowie Derivateinhaber. 

Für den Fall, dass eine Rechtschutzversicherung bestand bzw. noch bestehen sollte, führt Rechtsanwalt Eser auch kostenfrei Deckungsanfrage bei der Versicherung.


Rechtstipp vom 14.06.2017
aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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