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Verkehrsunfall? Warum zum Anwalt?

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Sie hatten einen Verkehrsunfall und stellen sich die Frage „was nun“?

Sie stellen sich die Frage, ob Sie zu einem Anwalt gehen sollen?

Wenn Sie diese Frage mit einem klaren „Ja“ beantwortet haben, dann haben Sie schon alles richtiggemacht. Wenn sich Ihnen diese Fragte nicht stellt, weil Sie zum Anwalt gehen, dann gehören Sie zu den ganz wenigen Menschen, die alles richtigmachen. Dann müssen Sie auch nicht weiterlesen ...

Sie hatten einen Verkehrsunfall, der Gegner ist schuld? Alles ist klar? Warum also zum Anwalt?

Wenn sich Ihnen diese Fragen stellen, sollten Sie ruhig weiterlesen. Denn dann sollten Sie nach einem Verkehrsunfall auf jeden Fall einen Anwalt mit der Abwicklung des Schadens beauftragen. Warum?

Die Antwort ist eigentlich ziemlich einfach. Weil die Versicherung des Gegners Ihnen gegenüber massiv auftritt. Es geht, wie so oft im Leben, schlicht ums liebe Geld. Denn die Versicherung des Schuldigen wird versuchen, so wenig wie möglich zu zahlen. Egal, ob es um den Schaden an Ihrem Auto, ein Schmerzensgeld oder einen sonstigen Ersatz bei einem Unfall geht.

Oder wissen Sie, was sich hinter den Begriffen Wiederbeschaffungswert, Restwert, Wiederbeschaffungsaufwand, Stundenverrechnungssätze, markengebundene Fachwerkstatt und vielen anderen Begriffen verbirgt?

Wenn Sie diese Frage mit einem klaren „Nein“ beantworten können, dann ist dies nicht weiter schlimm. Denn dafür gibt es Ihren Fachmann, den Anwalt.

Gut, wenn Sie bereits mehrere Dutzend Unfälle reguliert haben, dann benötigen Sie sicherlich keinen Anwalt. Dann werden Sie womöglich selbst Anwalt sein. Dann wissen Sie um die Fallstricke bei der Abwicklung des Schadens. Aber seien Sie ehrlich zu sich selbst. Wer hat schon Dutzende, gar Hunderte von Unfällen reguliert?

Aber warum brauche ich denn nun einen Anwalt?

Auf der Seite der Versicherung des Gegners sitzen Ihnen Fachleute, oft Juristen, gegenüber. Diese machen den ganzen lieben Tag nichts anderes, als sich mit Unfällen zu beschäftigen. Sie selbst machen dies nicht den ganzen Tag. Sie haben auch etwas Besseres zu tun.

Ein Anwalt wird Sie bei einem Unfall beraten, was Ihnen zusteht. Sei es Schadensersatz, Schmerzensgeld, ein Leihwagen, ein Nutzungsausfall, Abschleppkosten und vieles mehr. Er wird Ihnen Hilfe bei der für Sie aktuellen Problematik geben.

Neben dem an Ihrer Seite stehenden Anwalt ist ein unabhängiger Gutachter wichtig, der in Ihrem Interesse den Schaden an Ihrem Fahrzeug schätzt. Nicht die Versicherung des Gegners steht auf Ihrer Seite. Diese handelt nur im eigenen Interesse, nicht in Ihrem.

Ihr Interesse vertritt nur Ihr Anwalt im Verkehrsrecht.

Vielleicht ist die Unfalllage gar nicht so klar, wie Sie meinen. Eventuell droht ja auch noch ein Strafzettel. Oder Sie sind irgendwie mit schuld an dem Unfall. Auch dann hilft Ihr Anwalt weiter.

Es gilt aber der Grundsatz: bei einem Unfall immer zum Anwalt. Auch wenn man glaubt, nicht schuld zu sein. Nicht erst dann, wenn es Probleme gibt.

Und die Kosten ...?

Auch hier ist Antwort ziemlich einfach. Der Gegner, oder dessen Versicherung, muss im Rahmen der Einstandspflicht die Kosten des eigenen Anwalts übernehmen. Sollte also einmal nicht alles bezahlt werden, so übernimmt i. d. R. die Verkehrsrechtsschutzversicherung diese Kosten.

Aber auch wenn Sie keine einstandspflichtige Verkehrsrechtsschutzversicherung haben, findet sich oft eine entsprechende Lösung für die Kosten.


Rechtstipp vom 10.02.2018

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