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Volkswagen-Abgasskandal – Betrug von VW möglicherweise auch bei Nachrüstungen

Rechtstipp vom 16.04.2019
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Rechtstipp vom 16.04.2019
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Volkswagen-Abgasskandal – Schadenersatz für betroffene Dieselfahrer denkbar

Bei den Nachrüstungen der Dieselfahrzeuge soll der Autokonzern VW ebenfalls getäuscht haben. Die nachgerüstete Software enthält anscheinend ebenso eine verbotene Abschalteinrichtung. Betroffene Kunden können auf Schadensersatz hoffen, wenn sich diese Vermutung bestätigen sollte.

Laut Medien wurden Unstimmigkeiten festgestellt, die nahelegen, dass Volkswagen wiederholt manipulierte Software eingesetzt hat. Dadurch soll die Abgasreinigung des Wagens nach circa 20 Minuten ihr Verhalten ändern.

Für eine bestimmte Zeit nach dem Motorstart wird nur eine geringe Menge Schadstoffe ausgestoßen. Zahlreiche VW-Kunden beschwerten sich nach den Nachrüstungen über schlechtere Fahreigenschaften, besonders im Kurzstreckenverkehr. Stimmen die Vorwürfe, hätte der Automobilhersteller erneut manipulierte Software verwendet.

Volkswagen-Abgasskandal – Betroffene haben verschiedene Möglichkeiten zu klagen

Kunden, die bisher aufgrund der Manipulationsvorwürfe noch nichts unternommen haben, eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten, gegen den Konzern vorzugehen. Sollten sich die Manipulationen bei den Nachrüstungen bestätigen, wäre eine Verjährung der Ansprüche nicht mehr möglich. Dadurch würden unzählige Klagen gegen den Autobauer VW wahrscheinlich.

Aufgrund eines neuen gesetzlichen Tatbestands, den Volkswagen dadurch erfüllen würden, könnten betroffene Verbraucher auf Schadenersatz oder auf Rückgabe des PKW und Rückerstattung des Kaufpreises klagen. Weniger als 20 Prozent der Dieselbesitzer mit einem EA189-Fahrzeug haben bereits gerichtliche Wege eingeleitet.

Volkswagen-Abgasskandal – jetzt Ansprüche geltend machen!

Aktuelle Entwicklungen und die Manipulationsvorwürfe im Abgasskandal des VW-Konzerns bieten den Betroffenen weitere Möglichkeiten. Verbraucher sollten dabei die richtige Vorgehensweise wählen. Es ist wichtig zu wissen, um welchen Motor es sich handelt und von welchem Hersteller das betroffene Fahrzeug stammt. Weiterhin ist zu beachten, ob Sie eine Rechtschutzversicherung haben und ob das Fahrzeug über Kredit oder Leasing finanziert wurde.

Volkswagen-Abgasskandal – den Finanzierungsvertrag zu widerrufen kann sich auszahlen

Wurde das Fahrzeug finanziert, kann sich ein Widerruf des Finanzierungsvertrages durchaus lohnen. In sehr vielen Verträgen der Autokredit-Banken wurden Formfehler in den Widerrufsbelehrungen entdeckt. Dadurch kann der Vertrag noch jahrelang nach dem Abschluss widerrufen werden. In diesem Fall gibt der Kunde das Fahrzeug an die Bank heraus und bekommt den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung erstattet.

Der Widerruf aufgrund fehlerhafter Widerrufsbelehrungen ist allerdings nicht auf den Abgasskandal beschränkt, sondern kann auch unabhängig von der eingesetzten Manipulationssoftware erfolgen. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Wege um gegen Volkswagen vorzugehen.

Volkswagen-Abgasskandal – kein Ende in Sicht

Der Dieselskandal scheint kein Ende zu nehmen. Weitere Enthüllungen sind, laut Experten, durch anhaltende Nachforschungen ebenso bei anderen Autobauern möglich. Im Ausland laufen die Ermittlungen wegen der Manipulationen bereits weiter.

In den USA hat sich Fiat-Chrysler erst kürzlich mit den US-Behörden auf eine Schadenersatzzahlung in Höhe von 800 Millionen Dollar geeinigt. Davon geht insgesamt ein Drittel an betroffene US-Kunden.

In Deutschland sollten sich Verbraucher an spezialisierte Kanzleien wenden, um ihre Ansprüche geltend zu machen. Sie sollten mögliche Entschädigungen auf jeden Fall von einem Anwalt prüfen lassen. Wir übernehmen dies gerne in einer kostenlosen Erstberatung für Sie!

Decker & Böse hat sich auf das Verbraucherrecht mit Fokus Abgasskandal spezialisiert und vertritt ausschließlich die Verbraucherseite. Vertrauen Sie auf unsere jahrelange Erfahrung und unsere fachliche Expertise.

Sie erreichen uns telefonisch oder über unser Kontaktformular.


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Schadensersatzrecht & Schmerzensgeldrecht

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