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Volkswagen AG – der Spiegel geht von Kenntnis des damaligen Vorstands Herrn Winterkorn aus

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In den letzten Monaten hatten mehrere Berichte auf eine Kenntnis des Vorstands der Volkswagen AG, Herrn Martin Winterkorn, von den Manipulationsvorwürfen schließen lassen. Aktuell berichtet der Spiegel, dass Herr Piëch den damaligen Vorstand Herr Winterkorn insoweit im Rahmen der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen belastet hätte, als dass dieser schon im Jahre 2015 eine positive Kenntnis von den Manipulationen gehabt hätte.

Gute Erfolgsaussichten für geschädigte Aktionäre

Für die geschädigten Aktionäre, die ihre Aktien der Volkswagen AG nach dem Mai 2014 erworben haben, dürften sich die Aussichten auf die Erlangung von Schadensersatzzahlungen deutlich verbessert haben. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass es dem damaligen Vorstand Herrn Winterkorn immer schwerer fallen sollte, die vorgetragenen Verdachtsmomente zu entkräften.

Aktionäre sollten in 2017 am Musterverfahren teilnehmen

Geschädigte Anleger sollten ihre Ansprüche auf Schadensersatz am Musterverfahren nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) anzumelden. Dieses auch als sog. „Sammelklage“ bezeichnete Verfahren hat im Gegensatz zum ordentlichen Klageverfahren den Vorteil, dass Anleger mit einem geringeren Kosten- und Prozessrisiko rechnen müssen. In den nächsten Monaten ist mit einer formellen Eröffnung des Musterverfahrens vor dem Oberlandesgericht Braunschweig zu rechnen. Nach den aktuellen Entwicklungen dürften die Chancen auf die Erlangung eines kapitalmarktrechtlichen Schadensersatzes gestiegen sein.

Gerne können Sie mich hinsichtlich einer kostenfreien Einschätzung der Erfolgschancen Ihres Falles ansprechen.

Roman Podhorsky

Rechtsanwalt


Rechtstipp vom 04.02.2017
aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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