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VW-Abgasskandal: Klagen in Milliardenhöhe gegen Volkswagen, Verjährung?

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Nach übereinstimmenden Medienberichten haben aktuell fast 300 professionelle Investoren eine Klage gegen Volkswagen AG über 3,3 Milliarden Euro beim Landgericht Braunschweig eingereicht. Zu diesen Großanlegern gehören professionelle Kapitalverwalter und Versicherungen und auch ein US-Pensionsfonds.

Volkswagen Aktionäre: Schadensersatzklage mit guter Aussicht auf Erfolg

Dieser Schritt sollte auch den privaten Aktionären Mut machen, Klagen auf Schadensersatz gegen den VW-Konzern einzureichen. Zwar mag an manchen Stellen noch Unklarheit herrschen, wann auf der verantwortlichen Ebene die Vorgänge um die Manipulation der Abgaswerte bekannt waren. Insgesamt kann man jedoch davon ausgehen, dass Schadensersatzklagen der Aktionäre von Volkswagen begründet sind.

Aufgrund unterbliebener Kapitalmarkt-Informationen seitens des Volkswagen Konzerns kommen für Aktionäre Schadensersatzansprüche wegen erlittener Kursverluste in Frage. Der Kurs der VW-Aktie ist in den zwei Wochen nach Bekanntwerden des Skandals von über 160 Euro auf ca. 90 Euro gefallen. Wer einen Anspruch wegen eines Ad-hoc Verstoßes gegen VW besitzt, erhält den Kaufpreis erstattet und muss im Gegenzug die Aktien an VW übertragen. Wer die Aktien bereits verkauft hat, erhält die Differenz zwischen Kaufpreis und Verkaufserlös.

VW-Skandal: Schadensersatzansprüche verjähren im September 2016

Auch wenn es derzeit keinen akuten Handlungszwang gibt, müssen Aktionäre der Volkswagen AG wissen, dass im September 2016 Schadensersatzansprüche verjährt sind. Da mit dem 19. September 2016 erhebliche Ansprüche zu verjähren drohen, wird das vorgenannte Prozessfinanzierungskonsortium weitere Klagen institutioneller Häuser gegen die Volkswagen AG finanzieren und über die TISAB geltend machen.

VW-Aktionäre bündeln Verfahren, Erfolgshonorarvereinbarung im Einzelfall möglich

Eser Rechtsanwälte bündeln die Verfahren zahlreicher Volkswagenaktionäre und bereiten unter Berücksichtigung der im September 2016 drohenden Verjährung entsprechende Schadensersatzklagen gegen den Volkswagenkonzern vor.

Im Einzelfall, da wo es das Gesetz zulässt, werden Eser Rechtsanwälte auch auf Grundlage einer individuellen Erfolgshonorarvereinbarung tätig. Hierzu müsste ein Streitwert von mindestens 40.000 EUR vorliegen.

Rechtsanwalt Eser empfiehlt interessierten Anlegern, sich so schnell wie möglich von einem auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Fachanwalt informieren und beraten zu lassen. Für eine erste kostenfreie Beratung kann insoweit auch der Kontakt mit Eser Rechtsanwälte aufgenommen werden. Es empfiehlt sich insoweit, die Kontaktmöglichkeiten auf unserer Homepage, www.eser-law.de, zu benutzen.

Rechtsanwalt Eser ist seit 13 Jahren als spezialisierter Anwalt im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts bundesweit tätig. Daneben ist er auch als Lehrbeauftragter bei der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart tätig.


Rechtstipp vom 23.03.2016
aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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