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VW-Skandal – Lassen Sie Ihre Ansprüche individuell prüfen!

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Der 31.12.2017 ist vergangen – und zahlreiche Geschädigte des VW-Abgasskandals stellen sich die Frage, ob ihre Ansprüche verjährt sind oder ob sie Ansprüche weiterhin geltend machen können.

Sachmängelgewährleistungsansprüche verjähren grundsätzlich zwei Jahre nach der Übergabe des Fahrzeugs. Die Volkswagen AG und viele Händler haben auf die Geltendmachung der Einrede der Verjährung bis zum Ende des Jahres 2017 verzichtet, d. h. es konnten bis zum Ablauf des 31.12.2017 auch diejenigen Ansprüche noch geltend gemacht werden, die möglicherweise bereits verjährt waren.

Der Ablauf des Jahres 2017 bedeutet indes nicht, dass sämtliche Ansprüche nunmehr verjährt wären. So sieht § 438 Abs. 3 BGB eine Sonderregelung im Sachmängelgewährleistungsrecht vor, wonach mögliche Ansprüche kenntnisabhängig erst nach drei Jahren verjähren. Wenn der Händler also Kenntnis von der Manipulation hatte und diese arglistig verschwiegen hat oder er sich das Verhalten der Volkswagen AG zurechnen lassen muss, träte die Verjährung – unter der Annahme einer Kenntniserlangung im Jahr 2015 – erst mit dem Ablauf des Jahres 2018 ein.

Neben den Sachmängelgewährleistungsansprüchen sind weiterhin auch deliktsrechtliche Ansprüche denkbar. Auch hier beträgt die Verjährungsfrist grundsätzlich drei Jahre ab Kenntnis, d. h. Verjährung tritt im Regelfall mit Ablauf des Jahres 2018 ein.

Es gilt also: Jeder Fall ist individuell zu prüfen, ob mögliche Ansprüche bereits verjährt sind oder noch geltend gemacht werden können. Lassen Sie sich durch die zahlreichen Berichte im Internet nicht verunsichern. Wenn Sie prüfen lassen wollen, ob Ihnen Ansprüche zustehen und diese noch durchsetzbar sind, stehen wir Ihnen gern zur Seite.

Sprechen Sie uns an! Frau Rechtsanwältin und Fachanwältin für Handels- und Gesellschaftsrecht
Dr. Viviane von Lilienfeld-Toal steht Ihnen in unserer Kanzlei von Lilienfeld Rechtsanwälte, Hannover, als Ansprechpartnerin zur Verfügung. 


Rechtstipp vom 09.01.2018

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