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VW Skandal und erhöhter Spritverbrauch/CO2-Werte: Welche Rechte gibt es bei Automängeln?

Rechtstipp vom 25.11.2015
Rechtstipp vom 25.11.2015

Der VW Abgasskandal betrifft auch überhöhte CO2-Abgaswerte. VW-Kunden können dies auf der Internetpräsenz des Herstellers mittlerweile überprüfen. Bei den anderen Herstellern kann nach wie vor „nur” geprüft werden, ob der eigene PKW vom Stickoxidskandal betroffen ist. Doch die CO2-Problematik ist eng mit Fragen rund um den Spritverbrauch verknüpft.

Denn eine Ursache für die erhöhten Emissionen soll u.a. auch ein erhöhter Spritverbrauch sein. Dass die tatsächlichen Verbrauchswerte von den Herstellerangaben abweichen, ist für etliche PKW-Besitzer ein vertrautes Phänomen. Vor dem Hintergrund des VW-Skandals stellt sich den Autobesitzern die Frage, ob sie auch wegen der abweichenden Verbrauchswerte rechtliche Ansprüche geltend machen können.

Erhöhter Verbrauch kann – wie auch die Abgasproblematik - ein Fahrzeugmangel sein

Aus rechtlicher Sicht gibt es bei Thema erhöhter Spritverbrauch klare Richtlinien: Diese Thematik wurde von Gerichte wiederholt entschieden (mehr Informationen befinden sich in der News vom 16.10.2015 auf der Internetseite www.vw-schaden.de). Einen wichtigen Schwellenwert legt der Bundesgerichtshof fest: Wenn ein Auto 10 % mehr als vom Hersteller angegeben verbraucht, dann liegt ein Fahrzeugmangel vor.

Wenn ein Fahrzeugmangel vorliegt, dann stehen verschiedene rechtliche Möglichkeiten offen. Innerhalb der ersten beiden Jahre nach dem Kauf stehen vor allem die Gewährleistungsrechte im Mittelpunkt. Diese bieten Autokäufern ein reiches Repertoire an Handlungsmöglichkeiten. Grob umrissen reichen die Optionen von der Mangelreparatur, ggf. dem Umtausch des Fahrzeugs auf der ersten Stufe bis hin zu Minderung oder auch Schadensersatz, wenn der Mangel nicht behoben werden kann.

Autokäufer, die bereits mit einem erhöhten Verbrauch kämpfen oder befürchten, dass sich im Rahmen des Abgasskandals die Verbrauchswerte ihres Fahrzeugs erhöhen, sollten sich nunmehr in rechtliche Beratung begeben. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertritt und berät bereits über 5.000 Geschädigte des VW-Skandals. Wenn Autokäufer ihre Rechte in der Praxis einfordern wollen, dann sollten sie sich anwaltliche Unterstützung holen. Dann ist sichergestellt, dass das rechtlich Passende von den Autohändlern und ggf. auch den Autobauern eingefordert wird und auch durchgesetzt wird. Dabei sind jedoch Fristen zu beachten, insbesondere Verjährungsfristen, die ablaufen können.

Weitere Informationen rund um die Rechte von Autobesitzern im VW-Skandal befinden sich auf der Internetseite www.vw-schaden.de

Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Kaufrecht, Schadensersatzrecht & Schmerzensgeldrecht

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