Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Waldorf-Frommer-Abmahnung wegen Mechanic: Resurrection (Film) – Urheberrechtsverletzung

Rechtstipp vom 17.11.2018
(4)
Rechtstipp vom 17.11.2018
(4)

Eine Waldorf-Frommer-Abmahnung wegen Mechanic: Resurrection (Film) kann Kopfschmerzen bereiten. Betroffene sollten sich, um Fehler und unnötigen Stress zu vermeiden, möglichst frühzeitig in die Hände eines Anwalts begeben. Wer sich beraten lässt, wird schnell feststellen, dass es nicht lohnt den Kopf in den Sand zu stecken. Die Kanzlei Dr. Wachs Rechtsanwälte verschafft Abhilfe und Zuversicht und kann sich um eine effektive Verteidigung kümmern.

Wovon handelt der Film Mechanic: Resurrection?

Es ist ein US-amerikanisch-französischer Actionthriller aus 2016. Neben Jessica Alba und Jason Statham hat auch Tommy Lee Jones eine Rolle in dem Film bekommen.

Nachdem sich Jason Statham alias Arthur Bishop nach den Ereignissen des ersten Films Mechanic nach Rio de Janeiro begibt, um zur Ruhe zu kommen, wird er von einer jungen Frau ausfindig gemacht und aufgesucht. Diese will ihn mit einem Dreifach-Mord beauftragen, den er allerdings abzulehnen versucht. Für den eigentlichen Auftraggeber stellt dies jedoch keine Option dar, sodass Bishop nun in eine ausweglose Situation gedrängt wird, die ihm gar keine andere Wahl lässt als den Auftrag anzunehmen. Schließlich ist es nicht nur sein Leben, das von nun an auf dem Spiel steht. Schafft er es Gina aus den Händen des Entführers zu befreien? Na klar doch!

Waldorf-Frommer-Abmahnung wegen Mechanic: Resurrection (Film) – Wer hat die Rechte an dem Film?

Die Rechteinhaberin an dem Film ist die Universum Film GmbH. Diese lässt Rechtsverstöße in Deutschland durch Waldorf Frommer ausfindig machen und verfolgen. Waldorf Frommer handelt folglich im Auftrag und versucht die Schäden, die der Universum Film GmbH im Rahmen illegalen Filesharings entstehen, möglichst gering zu halten.

Mit Hilfe des Peer-to-Peer Forensic Systems der Digital Forensic GmbH werden Tauschbörsen unter die Lupe genommen und IP-Adressen ermittelt, die an einer vermuteten Rechtsverletzung beteiligt sind. Nachdem Waldorf Frommer die entsprechenden IP-Adressen vorliegen, leitet die Kanzlei ein gerichtliches Auskunftsverfahren ein, wodurch der Internetprovider dazu bewegt wird, den Anschlussinhaber der betreffenden IP-Adressen zuzuordnen. Hierdurch wird die Rechtsverletzung adressierbar und es ergeht eine Waldorf-Frommer-Abmahnung wegen Mechanic: Resurrection (Film).

Die Beweisführung ist jedoch nicht immer hinreichend eindeutig und kann als ungenügend angegriffen werden. Betroffene einer Waldorf-Frommer-Abmahnung wegen Mechanic: Resurrection (Film) wird daher empfohlen sich, um anwaltlichen Rat zu bemühen und die vorgeworfene Urheberrechtsverletzung auf Fehler überprüfen zu lassen.

Selbst in den Fällen, in denen eine Beweisführung nicht mangelhaft erscheint, ist eine Beratung sinnvoll. Eine Erschütterung der Täterschaftsvermut2ung kann nämlich auch auf anderen Wegen erfolgen. Hierzu bedarf es allerdings einer Betrachtung des Einzelfalls.

Waldorf-Frommer-Abmahnung wegen Mechanic: Resurrection (Film) – Wie verteidigt man sich effektiv?

Wer sich nicht ausgiebig informiert, sondern lediglich im Internet belesen hat, bekommt es häufig mit Tipps zu tun, die einen noch tiefer ins Schlamassel reiten. Die einfache Behauptung eines Anschlussinhabers nicht für eine Urheberrechtsverletzung verantwortlich zu sein, reicht keinesfalls aus. Wer meint, dass er unschuldig sei, solange seine Schuld nicht eindeutig erwiesen ist, erliegt einem Trugschluss. Eine Waldorf-Frommer-Abmahnung wegen Mechanic: Resurrection (Film) mag für einen Laien vielleicht den Anschein erwecken, dass eine Täterschaft nicht eindeutig bewiesen ist, aber laut der Rechtsprechung des BGH spricht eine tatsächliche Vermutung dafür, dass derjenige Anschlussinhaber über dessen Anschluss Dateien illegal zugänglich gemacht werden, als Täter in Betracht zu ziehen ist, sofern dieser es nicht schafft die Behauptungen und Vorwürfe zu entkräften oder anderweitige Personen zu benennen, die Täter der Rechtsverletzung sein könnten.

Hierbei muss die Schuld eines anderen zwar nicht bewiesen werden, aber die sekundäre Darlegungslast erfordert gewisse Nachforschungs- und Auskunftspflichten, denen ein Anschlussinhaber nachzukommen hat. Durch einen Vortrag, der diesen Pflichten nicht genügt, erhärtet sich die Täterschaftsvermutung gegen den Anschlussinhaber und dieser wird zur Haftung verpflichtet.

Sofern es gelingt einen ausreichend präzisen, lückenlosen und widerspruchsfreien Vortrag zu halten, kann eine Haftung als Täter umgangen werden.

Um eine Rechtsprechung wie im Falle des Urteils, Az. 4 C 1319/16, vom 10.11.2017, des Amtsgerichts Landshut zu verhindern, sollte man unbedingt die Hilfe eines Anwalts in Anspruch nehmen. In dem Urteil heißt es:

„Der Beklagte ist seiner sekundärn Darlegungslast nicht nachgekommen, weil er nicht alle zumutbaren Nachforschungen angestellt hat. Zwar hat der Beklagte schriftsätzlich vor dem Hintergrund der Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 06.10.2016, Az.: I ZR 154/15 („Afterlife“) aus Sicht des Gerichts hinreichend konkret vorgetragen. Er hat dies jedoch durch seine eigene Einlassung in der mündlichen Verhandlung wieder relativiert. Dabei hat der Beklagte angegeben, es könne sein, dass an dem Tattag die Kinder und/oder Enkelkinder bei ihm zu Hause gewesen wären. Die seien täglich bei ihm. Sie würden auch bei ihm ins Internet gehen und darüber Filme anschauen bzw. Musik hören. Was sie im Einzelnen genau machen würden, überprüfe er nicht. Damit hat der Beklagte die konkrete Möglichkeit eingeräumt, dass zum Tatzeitpunkt auch andere als die von ihm benannten Familienangehörigen die Tat begehen hätten können. Insoweit hat der Beklagte aber nur pauschal vorgetragen, jeden Einzelnen befragt zu haben und alle hätten abgestritten. Das genügt der sekundären Darlegungslast auch unter Anwendung der Maßstäbe aus der Entscheidung „Afterlife“ offenkundig nicht, weil damit der Klägerin von vornherein die Möglichkeit abgeschnitten wird, etwaige in Betracht kommende Täter als Zeugen zu benennen.“

Wer also widersprüchliche Äußerungen vornimmt, wird die Streitigkeit spätestens vor Gericht verlieren und zur Haftung herangezogen.

Der Beklagte wird als Täter haftbar gemacht. Weiter heißt es:

„Die Tat war zumindest fahrlässig. Wer einen fremden, urheberrechtlich geschützten Gegenstand nutzen will, muss sich vorab über den Umfang seiner Nutzungsberechtigungen verschaffen.“

Folglich ist es also weder entscheidend, noch trägt es zu einer Minderung der Schadensersatzansprüche bei, ob eine Urheberrechtsverletzung vorsätzlich oder aufgrund von Unwissenheit wenigstens als fahrlässig anzusehen ist.

Warum Sie sich im Falle einer Waldorf-Frommer-Abmahnung wegen Mechanic: Resurrection (Film) an die Kanzlei Dr. Wachs Rechtsanwälte wenden sollten

Die Kanzlei Dr. Wachs Rechtsanwälte vertritt bereits seit mehr als zehn Jahren Mandanten gegen die Forderungen aus einer Waldorf-Fommer-Abmahnung. Die Rechtsanwälte der Kanzlei kennen die Schwächen und Stärken des Gegners und sind stets darauf bedacht diesen Vorteil für sich zu nutzen und einen erfolgreichen Abschluss zu finden.

Die Kanzlei Dr. Wachs Rechtsanwälte ist:

  • In mehr als 6000 Fällen aktiv geworden
  • In ganz Deutschland tätig
  • erfolgreich
  • transparent und fair
  • hartnäckig und zielsicher

Lassen Sie sich überzeugen und profitieren Sie noch heute von einer kostenlosen Ersteinschätzung durch unserer Anwälte. Sie erreichen uns mühelos telefonisch egal ob Sie außergerichtlich zu Schadensersatz aufgefordert werden oder bereits einen Mahnbescheid nach einer Waldorf-Frommer-Abmahnung wegen Mechanic: Resurrection (Film) erhalten haben, bekommen von der Kanzlei Dr. Wachs Rechtsanwälte eine schnelle und kostenlose Ersteinschätzung ihrer Situation. Bei uns erfährt jeder Mandant eine individuelle und persönliche Betreuung und kann ein faires und transparentes Angebot erhalten.


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Urheberrecht & Medienrecht

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Ihre Spezialisten

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter.