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Was tun, wenn Ihr Patient sein Geld zurückverlangt?

Rechtstipp vom 10.01.2018
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Rechtstipp vom 10.01.2018
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Was tun, wenn Ihr Patient sein Geld zurückverlangt?

Leider geschieht es, wie mir meine Mandanten berichten, in der letzten Zeit häufiger: Patienten sind mit der ärztlichen Leistung unzufrieden und fordern ihr Geld zurück. Unangenehm genug, wenn das fernmündlich oder schriftlich geschieht – reputationsschädigend, wenn der Patient vor vollem Wartezimmer oder voller Rezeption verkündet, er wäre mit Ihrer Leistung unzufrieden, und fordere sein Geld zurück (oder Schadenersatz oder Schmerzensgeld).

Was können Sie in solchen Situationen tun? Wie reagieren Sie hier gelassen, souverän und effizient?

Grundsätzlich schulden Sie als der Behandelnde eine ordnungsgemäße Behandlung unter Beachtung der jeweils geltenden allgemein anerkannten fachlichen Standards. Eine Behandlung umfasst die Diagnostik und bei einer entsprechenden Indikation eine Therapie. Sie als Behandelnder schulden keinen Behandlungserfolg, also nicht die Heilung – und auch keinen sonstigen „Erfolg“, wie auch immer der Patient sich diesen denken mag –, sondern lediglich eine fachgerechte Vornahme der Behandlung. Umgekehrt wird Ihre Behandlungspflicht auch durch das Selbstbestimmungsrecht des Patienten begrenzt – Sie sollten grundsätzlich keine Behandlung vornehmen, die der Patient ablehnt.

Viele der oben benannten Situationen können Sie durch einen wohlformulierten Behandlungsvertrag bereits von vorneherein ausschließen. Sollte es dennoch einmal zu Streitigkeiten kommen, gibt es auch hier Wege der gütlichen Beilegung – die dafür sorgen, dass Ihrer Praxis kein Reputationsschaden entsteht.

Sie wollen mehr wissen und wünschen eine eingehende Beratung? Gerne kontaktieren Sie unsere Kanzlei telefonisch oder per E-Mail.


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Arzthaftungsrecht

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