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Wegen Fake-Shop: N26 Bank leistet Schadensersatz

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Die N26 Bank hat in einem von Rechtsanwalt David Stader vertretenen Fall den durch die rechtswidrige Nutzung eines bei ihr eröffneten Kontos entstandenen Schaden eines Betrugsopfers ersetzt. Die Bank hatte das Konto nicht gesperrt, obwohl ihr bereits vor der Überweisung unseres Mandanten die rechtswidrige Nutzung des Kontos angezeigt wurde. Auch die Kosten der anwaltlichen Vertretung hat die Bank erstattet.

Sachverhalt

Unser Mandant wurde Opfer eines Fake-Shops und überwies auf ein Konto bei der N26 Bank einen Betrag von EUR 1.500,00. 

Die Täter hatten zuvor ein Jobangebot im Internet ausgeschrieben, auf das sich die Kontoinhaberin meldete. Im Rahmen des „Bewerbungsgesprächs“ wurde der Kontoinhaberin mitgeteilt, dass sie ein Konto bei der N26 Bank benötige, um den in Aussicht gestellten Job antreten zu können. Hierfür müsse Sie die für eine Kontoeröffnung notwendigen Informationen bereitstellen. In dem Glauben nichts Falsches zu tun, erfüllte die Kontoinhaberin den Wunsch der Täter. Diese nutzten das Konto sodann zur Geldwäsche aus einem Fake-Shop.

Nachdem die Kontoinhaberin merkte, dass sie weder Zugriff auf das Konto hatte und auch die sich als ihre Arbeitgeber ausgebenden Täter nicht mehr meldeten, zeigte sie den Sachverhalt sofort der N26 Bank an und erstattete Strafanzeige. Obwohl die N26 Bank damit Kenntnis von der rechtswidrigen Nutzung des Kontos erlangte sperrte sie das Konto zunächst nicht, sodass die Überweisung unseres Mandanten noch in das Konto eingebucht und von den Tätern abgeschöpft werden konnte.

Anwaltliche Hilfe erforderlich

Auf die Forderung unseres Mandanten, den Betrag zu erstatten, reagierte die N26 Bank nicht. Erst nachdem die Bank von unserer Kanzlei unter Androhung einer Klage aufgefordert wurde, den Betrag zu erstatten, überwies die Bank den Betrag nebst Zinsen sowie die außergerichtlichen Anwaltskosten unseres Mandanten. Eine Stellungnahme der Bank zu dem Sachverhalt und eine Erklärung, wie es dazu kommen konnte, erfolgte jedoch nicht.

Kostenlose Erstberatung

Ebenfalls betroffene Kunden der N26 Bank haben die Möglichkeit im Rahmen einer kostenlosen Erstberatung die Erfolgsaussichten einer Inanspruchnahme der N26 Bank wegen derartiger Sachverhalte überprüfen zu lassen.


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Bankrecht & Kapitalmarktrecht, Zivilprozessrecht, Zivilrecht

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