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Wer bekommt das Vermögen nach Trennung und Scheidung? Wer muss Ausgleich an den Ex-Partner leisten?

Rechtstipp vom 18.02.2019
Rechtstipp vom 18.02.2019

Die hauptsächliche Vermögensauseinandersetzung erfolgt über den Zugewinnausgleich. Stark vereinfacht bedeutet dies, dass jeder Ehegatte bei der Scheidung dem anderen Ehegatten die Hälfte von dem abzugeben hat, was er während der Ehe an Vermögen dazugewinnt. Entscheidend sind zwei Stichtage: der Tag der Heirat und der Tag, an dem der Scheidungsantrag zugestellt wird.

Allerdings kann es vor allem bei gemeinsamen Immobilien zu weiteren Fragen kommen. Die Scheidung hat erstmal keinen Einfluss darauf, wer Eigentümer des Hauses ist. Die Scheidung ändert die Eigentumsverhältnisse nicht. Es ist aber auf jeden Fall zu klären und zu besprechen, ob die Immobilie verkauft werden soll oder ein Ehegatte den anderen Ehegatten ausbezahlt. Soll das Haus gehalten werden, ist zu klären, wer es bewohnen soll oder ob es an Dritte vermietet wird. Ist das Anwesen noch belastet (Darlehen), muss geregelt werden, wer welchen Anteil der Darlehen trägt.

Ähnliche Probleme ergeben sich, wenn die Eheleute gemeinsam beruflich tätig sind (z. B. in einem Handwerksbetrieb oder in Gemeinschaftspraxis als Ärzte) oder gemeinsames Investitionsvermögen (z. B. ausschließlich fremd vermietete Immobilien) erworben haben. Hier ist zu klären, ob man weiter zusammenarbeiten kann oder wie man „ gemeinsame Unternehmen“ auseinandersetzt.

Insgesamt muss nüchtern und wirtschaftlich berechnet werden, wer sich was leisten kann, wobei die jeweils zu leistenden Unterhaltszahlungen im Auge behalten werden müssen.

Gerne berate und vertrete ich Sie in dieser komplexen Materie! Rufen Sie mich jederzeit gerne für ein erstes unverbindliches Gespräch an!


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Familienrecht, Unterhaltsrecht

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