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Wo hilft Ihnen eine Mediation?

Rechtstipp vom 17.12.2018
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Rechtstipp vom 17.12.2018
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Zuallererst:

Eine Mediation ist freiwillig. Mit ihrer Hilfe kann entgegen einem Verfahren vor Gericht eine Streitigkeit zwischen den Parteien einvernehmlich gelöst werden. Hierzu leitet der neutrale Anwaltsmediator das Verfahren, damit die Parteien selber eine Lösung erarbeiten, die von allen Beteiligten getragen wird und bestenfalls eine sogenannte Win-win-Situation darstellt.

Warum hilft Ihnen eine Mediation, Ihr Recht zu bekommen?

Eine Mediation ist meist kostengünstiger und schneller als ein Gerichtsverfahren, es ist vertraulich und vermeidet die Eskalation eines Konflikts.

Zum Beispiel stehen sich bei Erbrechtsfällen oder bei einer anstehenden Unternehmensnachfolge Familienangehörige gegenüber. Da kann es hilfreich sein, wenn ein Mediator als Mittler hilft, die gegensätzlichen Positionen aufzubrechen, sodass die Familienmitglieder eine für sie sinnvolle Lösung finden. Diese Lösung wird dann in einer Mediationsvereinbarung niedergelegt und wirkt als Befriedung des Konflikts für die Zukunft. Daneben ist es so meist möglich, weiterhin oder wieder miteinander zu sprechen.

Mediation kommt in folgenden Tätigkeitsbereichen der Kanzlei Jackwerth in Betracht:

  • im Erbrecht
  • in der Unternehmensnachfolge
  • im Handels-/Gesellschaftsrecht
  • in Konflikten bei Stiftungen/Vereinen/Unternehmen
  • in der Projektbegleitung

Darüber hinaus möchte ich aber darauf hinweisen, dass ich meine Mediationsausbildung bei der Fernuni Hagen absolviert habe und zertifizierte Mediatorin bin.

Mediation ist entgegen der Bestreitung eines Gerichtsverfahrens unter Einbindung eines Rechtsanwalts eine freiwillige Möglichkeit, um unter der Leitung eines Mediators mit dem Streitgegner zu einer einvernehmlichen Lösung zu gelangen. Bei einem Gerichtsverfahren wird das Gericht bemüht und der Richter entscheidet schlussendlich über den Ausgang des Verfahrens, indem dieser ein Urteil spricht. Im Zweifel erhält nur eine Partei Recht, es sei denn, es wird ein Vergleich geschlossen.

Bei der Mediation dagegen werden die Parteien angeleitet, die Gründe hinter dem eskalierten Streit zu suchen und mit Blick in die Zukunft selber eine Lösung zu finden, die beiden Parteien gerecht wird. Das ist vor allem interessant, wenn ein Rechtsstreit droht, bei dem viele teure Gutachten (Bewertung einer Firma oder einer Immobilie) nötig sein werden, eine lange Verfahrensdauer zu erwarten ist oder aber Kinder/Familienangehörige involviert sind.

Mithin sind damit Fälle gemeint bezüglich einer Unternehmensnachfolge, einer Streitigkeit unter Geschäftsleuten oder in einer Erbrechtsangelegenheit. Hierbei ist hervorzuheben, dass ein Mediationsverfahren meist in kürzerer Zeit abgewickelt werden kann, die Parteien sich danach weiterhin oder wieder in die Augen sehen können und meist die Kosten gegenüber einem streitigen Gerichtsverfahren geringer gehalten werden können.

Als Anwaltsmediatorin bin ich somit nach Abschluss dieser Ausbildung in der Lage – neben der klassischen Anwaltstätigkeit –, in sinnvollen Situationen eine Mediation anzubieten und damit zu helfen, eine Rechtsstreitigkeit zu vermeiden.


Rechtstipp aus der Themenwelt Wirtschaftsmediation und dem Rechtsgebiet Mediation

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