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Worauf sollten Zahnärzte bei der neuen DS-GVO im Hinblick auf ihre Internetseite achten?

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Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) für Zahnärzte

Ab 25. Mai 2018 tritt die neue Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) in Kraft. Gilt sie auch für Zahnärzte? Die Datenschutz-Grundverordnung gilt für jedermann, der geschäftlich tätig ist und personenbezogene Daten verarbeitet. Bei Zahnärzten ist allein mit Anlegung der Patientenakte klar, dass ihre Tätigkeit unter dem Anwendungsbereich der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) fällt.

Was muss ich als Zahnarzt bei der Internetseite beachten?

Eine Vielzahl der Zahnärzte betreibt einen Internetauftritt. Dieser muss sich natürlich im Rahmen der Datenschutz-Grundverordnung DS-GVO halten. Allein durch den Besuch der Internetseite oder durch das Ausfüllen eines Kontaktformulars werden personenbezogene Daten verarbeitet. Damit hier kein Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) vorliegt, bedarf es einer rechtssicheren Datenschutzerklärung. Diese ist, je nachdem, welche Optionen die Internetseite bietet, anzupassen und zu erstellen.

Was passiert, wenn meine Datenschutzerklärung rechtsfehlerhaft ist?

Die für die meisten Unternehmer relevante Neuerung der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) besteht eben darin, dass bei geringsten Pflichtverstößen sehr hohe Bußgelder drohen. Diese können bis zu 4 % des Bruttoumsatzes ausmachen. Das sind schon empfindliche Strafen. Außerdem können Wettbewerber im Falle von fehlerhaften Datenschutzerklärungen auf dem Internetauftritt diese abmahnen. Es dürfte kein Geheimnis sein, dass mittlerweile eine ganze Schar von Anwälten mit solchen Abmahnungen ihr Geld verdient.

Die Datenschutzerklärung bietet, weil sie öffentlich zugänglich auf dem Internetauftritt dargestellt wird, eine einfache Quelle für Wettbewerber und für die Behörde, um schnell feststellen zu können, dass ein Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) vorliegt. Es ist damit sehr wichtig, dass diese Datenschutzerklärung professionell und vor allem rechtskonform erstellt wird. Der Anreiz einer Behörde weitere Untersuchungen anzustellen, wenn sie festgestellt hat, dass die Datenschutzerklärung ordnungsgemäß ist, dürfte sehr gering sein. Die Datenschutzerklärung bietet sozusagen das Schaufenster für die Behörde, um feststellen zu können, dass der Datenschutz in der Zahnarztpraxis ernst genommen wird.

Sollten Sie Fragen rund um die Datenschutz-Grundverordnung und die Erstellung einer Datenschutzerklärung haben, stehe ich Ihnen im Raum Frankfurt am Main und bundesweit unter der genannten Telefonnummer oder per E-Mail jederzeit zur Verfügung.


Rechtstipp vom 18.05.2018
aus der Themenwelt Datenschutz und DSGVO und dem Rechtsgebiet IT-Recht

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